Testen

Vorgehen bei begründeten Symptomen

Jede Person mit Symptomen, die mit einer Infektion durch das Coronavirus vereinbar sind, soll sich testen lassen. Der Bund übernimmt in diesem Fall die Kosten. Hierzu zählen:

  • Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (Halsschmerzen, Husten, Kurzatmigkeit, Brustschmerzen)
  • Fieber
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns

ausserdem

  • Kopfschmerzen
  • allgemeine Schwäche, Unwohlsein
  • Muskelschmerzen
  • Schnupfen
  • Magen-Darm-Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
  • Hautausschläge


Nach Durchführung des Corona-Checks und der Empfehlung zur Abklärung auf COVID-19 wenden, gehen Sie sich bitte testen und begeben sich, bis zum Erhalt des Resultats in Isolation.

Testungen auf das neue Coronavirus werden bei Personen mit Covid-19 Symptomen, einer Quarantäne, einer Meldung der Covid-App oder einer Anordnung des Kantonsarztes in der Regel im Universitätsspital ohne Voranmeldung (neues Test- und Triagezentrum TTC) an der Klingelbergstrasse 30 durchgeführt. Personen, welche sich auf eigenen Wunsch (Bsp. Zertifikat) testen lassen, müssen im TTC einen Termin buchen. Zugang möglichst im Privatfahrzeug, Parking Ausgang Schanzenstrasse. Öffnungszeiten werktags, Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag 9.00 bis 13.00 Uhr. Alle Kinder ab 6 Monaten mit leichten Symptomen, werden ebenfalls im TTC getestet. Tests bei Kindern <6 Monaten oder bei Kindern mit starken Beschwerden können im Universitätskinderspital beider Basel (UKBB) durchgeführt werden. Gehen Sie auch hier wenn möglich nicht mit dem öffentlichen Verkehr ins Spital. 

Zusätzlich führen weitere Arztpraxen und Institutionen Corona-Abstriche durch. 
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Vermeiden Sie den Kontakt mit anderen Menschen und tragen Sie wenn möglich einen Mundschutz.

Alle Personen mit einer akuten Atemwegserkrankung sollen sich ab Symptombeginn isolieren – je nach Gesundheitszustand entweder zu Hause bzw. an ihrem Lebensort oder in einem Spital. Weitere Informationen zum Thema Isolation finden Sie hier.

Bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustands wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin / Ihren Hausarzt oder an die Medizinische Notfallzentrale, Tel. 061 261 15 15. Warnzeichen, bei denen unbedingt ein Arzt / eine Ärztin kontaktiert werden sollte, sind mehrere Tage anhaltendes Fieber, mehrere Tage anhaltendes Schwächegefühl, Atemnot, starkes Druckgefühl oder Schmerzen in der Lunge, neu auftretende Verwirrung, bläuliche Lippen oder bläuliches Gesicht.

 

Für Personen ab 65 Jahren und Personen mit Vorerkrankungen

Das Bundesamt für Gesundheit hat die Definition der risikobehafteten Personengruppen präzisiert. Diese Personen haben das höchste Risiko für einen schweren Verlauf. Darunter gehören Personen über 65 Jahre, Schwangere Frauen und erwachsene Personen mit definierten schweren Vorerkrankungen (unter anderem therapieresistenter Bluthochdruck / mit Endorganschäden, schwere Herzkrankheiten, hochgradige Fettleibigkeit, chronische und schwere Atemwegserkrankungen, schwer einstellbarer Diabetes mellitus / Folgeschäden, schwere Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs unter medizinischer Behandlung etc.).


Diese Personen sollten bei Erkrankung umgehend Kontakt zu ihrem Hausarzt / ihrer Hausärztin aufnehmen. Ist der Arzt / die Ärztin nicht erreichbar, wenden Sie sich an die Medizinische Notfallzentrale (Tel. 061 261 15 15). Teilen Sie bitte mit, dass Sie ein erhöhtes Krankheitsrisiko haben und berichten über Ihre Symptome. Der Arzt / die Ärztin wird dann das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

 

Kinder unter 12 Jahren

Auch Kinder unter 12 Jahren können sich in Apotheken testen lassen. Wir empfehlen dies insbesondere bei Kindern ohne Symptome (z.B. im Rahmen der Tests während einer Quarantäne). Wenn Ihr Kind starke Symptome aufweist, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem Kinderarzt / der Kinderärztin auf oder wenden Sie sich an das UKBB. Weitere Teststellen für Kinder finden Sie in der Liste mit Teststellen.

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