Covid-19

Informationen zu den Coronaviren

Die seit den 1960ern Jahren bekannten Coronaviren bestehen aus einer grossen Virenfamilie, wobei sieben Arten beim Menschen  Erkrankungen auslösen können. Vier bekannte Coronavirenarten verursachen leichte, wiederholt auftretende Erkältungskrankheiten, drei weitere können zu schweren Erkrankungen führen. Diese werden bezeichnet als Middle East Respiratory Syndrome (MERS-Coronavirus), Severe Acute Respiratory Syndrome oder Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom (SARS) und als neuartiges Coronavirus, 2019-nCoV (COVID-19), das 2019 entdeckt wurde.

Das neue Coronavirus hat sich seit Anfang 2020 von China ausgehend auf der ganzen Welt ausgebreitet. Aufgrund der in der Schweiz durchgeführten Massnahmen (Lock Down, Social Distancing und Hygienemassnahmen) konnte ein Rückgang der Neuerkrankungen erreicht werden. Es bleibt aber weiterhin so, dass wir uns alle gut an die Hygiene- und Verhaltensregeln halten und unnötige Kontakte vermeiden sollen.

Es bleibt sehr wichtig, möglichst viele der Personen, die an COVID-19 erkranken, zu erkennen, diese zu isolieren und ihre Kontaktpersonen unter Quarantäne zu stellen. Nur so können Übertragungsketten unterbrochen werden.

Das Coronavirus ist zu unterscheiden von einer herkömmlichen Grippe: Sowohl Sars-CoV-2 als auch die saisonalen Grippeviren lösen Atemwegserkrankungen aus und sind durch enge Kontakte und Tröpfchen von Person zu Person übertragbar. Die Grippe hat allerdings eine kürzere Inkubationszeit, das Coronavirus eine höhere Ansteckungsrate. Unterschiede gibt es auch bei den Risikogruppen: Beim Coronavirus sind insbesondere ältere Menschen und Menschen mit einer Vorerkrankung gefährdet. Die bisherigen Zahlen zeigen dagegen, dass bei Kindern unter 12 Jahren mit Erkältungssymptomen die Wahrscheinlichkeit einer Covid-19 Erkrankung gering ist. Sowohl Sars-CoV-2 als auch Grippeviren verursachen teilweise sehr ähnliche Symptome. Im Unterschied zu einer Grippe beklagen viele COVID-19-Patienten etwa einen Geschmacks- und Geruchsverlust. Für das Coronavirus gibt es noch keine Impfung, weshalb es wichtig ist, sich gegen die Grippe zu impfen.

Informationsseite des Bundesamtes für Gesundheit

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Ansteckung

Die Ansteckung erfolgt nach aktuellem Kenntnisstand auf dem gleichen Weg wie eine Grippe, über kleine Tröpfchen, die bei Husten und Niesen ausgestossen werden, sowie über den direkten Kontakt mit kontaminierten Flächen. Coronaviren können bei engem und längerem Kontakt von Mensch zu Mensch übertragen werden (weniger als 1.5 Meter Abstand über einen kumulativen Zeitraum von länger als 15 Minuten).

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Symptome

Die Symptome ähneln einer normalen Erkältungskrankheit mit oder ohne Fieber, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten, Atemproblemen wie Kurzatmigkeit, Muskelschmerzen; möglich sind auch Bindehautentzündung und Magen-Darm-Symptome.

Viele Erkrankte können vorübergehend den Geschmacks- und Geruchssinn verlieren. Die Ansteckung kann auch asymptomatisch verlaufen, wobei die Person eventuell  trotzdem ansteckend sein könnte.

Bei jüngeren und gesunden Personen verläuft die Erkrankung oft leicht und es ist von einer baldigen Genesung auszugehen. Ältere und/oder Personen mit vorbestehenden Risikofaktoren können schwerer erkranken, wobei eine schwere Lungenentzündung auftreten kann und es bei einigen im weiteren Verlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen kann.

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Behandlung

Die Behandlung besteht in der Linderung von Symptomen. Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine spezifische Behandlung gegen das Virus.

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Impfung

Aktuell ist keine Impfung bekannt. Es werden grosse Anstrengungen unternommen, eine wirksame Impfung zu entwickeln.

 

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Meldekriterien (für Ärzte und Labors)

Meldungen erfolgen entsprechend den aktuellen Meldekriterien  an das Kantonsarztamt (via epi@bs.ch) und das BAG (via Fax 058 463 87 77 oder E-Mail: covid-19@hin.infreport.ch).

Meldeformular BAG

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