Veranstaltungen und Dienstleistungen

Allgemeines

Der Bundesrat hat am Freitag, 19. Juni 2020 die „Besondere Lage“ für die Schweiz erklärt und die mit weitreichenden Massnahmen versehene COVID-19-Verordnung 2 vom 13. März 2020 zur „Ausserordentlichen Lage“ ausser Kraft gesetzt. Neu gilt seit dem 19. Juni  2020 die COVID-19-Verordnung „Besondere Lage“.

Weiterhin gilt: Je näher und länger Personen beieinander sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung. Das Coronavirus wird hauptsächlich bei engem und längerem Kontakt übertragen. Eine wirksame Massnahme zur Eindämmung und Abschwächung eines Krankheitsausbruchs ist demzufolge Distanz zu halten (Social Distancing). Deshalb sind die Hygienemassnahmen und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit konsequent anzuwenden.

Für mehr Informationen verweisen wir auf die Webseiten des Bundes und Weiterer:

Kanton Basel-Stadt (Covid-19-Verordnung zusätzliche Massnahmen)

Die „Besondere Lage“ erlaubt es den Kantonen, zusätzliche Massnahmen zu ergreifen:

Seit Montag, 6. Juli 2020 ist die Verordnung über zusätzliche Massnahmen des Kantons Basel-Stadt zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung zusätzliche Massnahmen) in Kraft. Die geltende Verordnung hält in § 2 fest, dass der Betreiber oder Organisator bei der Erhebung von Kontaktdaten gemäss Art. 5 Covid-19-Verordnung besondere Lage mittels Kontrolle des Identitätsausweises oder anderweitig die Richtigkeit der erhobenen Daten zu gewährleisten hat.

Der Regierungsrat hat in Abstimmung mit den Kantonen Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn weitere Schutzmassnahmen beschlossen. Die Massnahmen betreffen die Reduktion der Anzahl Gäste von bisher 300 auf neu 100 Personen in Restaurationsbetrieben und an Veranstaltungen, wenn weder Abstandsregeln eingehalten werden können noch Schutzmassnahmen wie Masken oder Abschrankungen vorgesehen sind, sondern lediglich das Erfassen von Kontaktdaten. Diese Massnahmen treten am Donnerstag, 9. Juli 2020, in Kraft und gelten bis zum 31. Dezember 2020.

Merke: Überall dort, wo die kantonale Verordnung keine Vorgaben macht, gilt die Covid-19-Verordnung besondere Lage des Bundes.

Erstellung von Schutzkonzepten

Das Schutzkonzept bildet das zentrale Instrument zur Bekämpfung des Coronavirus in Betrieben und bei Veranstaltungen mit Publikumsaufkommen. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass seitens der Betreiber und Organisatoren folgendes beachtet wird:

  • Die Wahl, welche Massnahmen aus dem in dieser Verordnung vorgegebenen Massnahmenset angewendet werden sollen, muss stets mit Blick auf einen wirkungsvollen Schutz der anwesenden Personen im einzelnen Betrieb und an der betreffenden Veranstaltung erfolgen. Die Einhaltung der Abstandsregel oder die Umsetzung von Schutzmassnahmen (Abschrankungen, Gesichtsmasken) bleiben damit die Mittel erster Wahl.
  • Der zu gewährleistende Schutz erstreckt sich sowohl auf das Publikum (Gäste, Besucherinnen und Besucher sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmer) als auch auf die im Betrieb tätigen Personen (Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer).
  • Beim Erstellen des „Contact Tracing“ ist der Betreiber und Organisator verantwortlich für die korrekt angegebenen Daten der Besucherinnen und Besucher.

Die Verantwortung für die Ausgestaltung und die Umsetzung des Schutzkonzepts liegt beim Betreiber und Organisator.

Durchführung von Anlässen in Gastronomiebetrieben

Die Informationen zur Durchführung von Anlässen wie z.B. Steh-Empfängen, Bankette mit sitzenden Gästen usw. können den FAQ des Wirteverbandes Basel-Stadt entnommen werden.