Testen in Schulen

Prozessgrafik zum Testablauf in Schulen: 1. Registrierung, 2. Speichelabgabe, 3. Klassenpool, 4. PCR-Analyse, 5. Testresultat, 6. Einzeltest bei positivem Testresultat

Warum diese Tests?

COVID-19 kann auch von Personen ohne Krankheitssymptomen auf andere Personen übertragen werden. Laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) erfolgen mehr als die Hälfte der COVID-19-Übertragungen durch Personen, die nicht wissen, dass sie das Coronavirus in sich tragen. Die Tests an Schulen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, diese Personen zu identifizieren und damit Übertragungsketten zu unterbrechen. Schülerinnen und Schüler und die Lehr- und Fachpersonen leisten mit ihrer freiwilligen Teilnahme an den Tests an Schulen einen wichtigen Beitrag zur schrittweisen Öffnung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens. Die Tests erhöhen zudem den Schutz von Personen, die zur Risikogruppe gehören. Dank den regelmässigen Tests müssen bei einem positiven COVID-19-Fall nicht ganze Klassen in Quarantäne, die Schulen können offen bleiben und der Unterricht kann vor Ort stattfinden. 

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Teilnahme und Kosten

  • In der Primar- und Sekundarstufe I ist das Testen seit dem 3. Januar 2022 für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehr- und Fachpersonen obligatorisch. Im Falle eines positiven Klassenpools ist auch der Einzeltest obligatorisch.
  • Für die Sekundarstufe II ist das Testen freiwillig. Die Anmeldung erfolgt über die Schule.
  • Die Teilnahme an den Tests an Schulen ist kostenlos. Die Kosten für das Programm übernehmen der Kanton und der Bund gemeinsam.
  • Personen nach nachgewiesener COVID-19-Infektion dürfen 6 Monate nicht an seriellen Testungen teilnehmen. Der Test kann nach durchgemachter Infektion in dieser Zeit weiter positiv bleiben und würde eine Isolation nach sich ziehen.

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