Schulen und Kitas

Auf dieser Seite erhalten Eltern und Jugendliche Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Schulbetrieb und die Betreuungsangebote.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  1. Kitas
  2. Schulen
  3. Tagesstrukturen
  4. Nachobligatorische Schulen
Mein Kind ist leicht erkältet. Darf es in die Kita?

Kinder unter 12 Jahren mit leichten Symptomen wie Schnupfen und/oder Halsweh mit oder ohne leichtem Husten ohne Fieber dürfen die Kita besuchen. Nicht in die Kita dürfen Kinder, wenn sie Fieber haben oder sichtlich krank sind und/oder wenn sie leichte Symptome haben und im gleichen Haushalt eine erwachsene Person oder ein Kind über 12 Jahren erkrankt ist.

Das Gesundheitsdepartement hat ein Flussdiagramm erstellt, anhand dessen Eltern und Betreuungspersonen Klarheit erhalten, wann ein Kind in eine Kita darf. (siehe Flussdiagramm Kita/Spielgruppe unter diesen FAQ)

Was muss ich tun, wenn ich mit meinem Kind aus einem Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreise?

Personen, die in die Schweiz einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2  aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung zu begeben. Sie müssen sich während 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufhalten (Quarantäne). Das Kind darf während dieser Zeit die Kita nicht besuchen. Während dieser Zeit muss der ordentliche Elternbeitrag bezahlt werden. Sie müssen die Kita informieren, dass Sie und das Kind in Quarantäne sind und das Kind nicht betreut werden muss.

Die Liste der Staaten mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung wird vom Bundesamt für Gesundheit BAG laufend nachgeführt: Quarantänepflicht für Reisende

Gibt es besondere Massnahmen in den Kitas, um Neuerkrankungen möglichst zu verhindern?

Das Erziehungsdepartement und das Gesundheitsdepartement haben ein Schutzkonzept für die Kitas erarbeitet. Es bleibt Ziel der Schutzmassnahmen, die Anzahl Neuerkrankungen auf tiefem Niveau zu halten und schwere COVID-19-Erkrankungen zu verhindern.  Das Schutzkonzept ist einsehbar unter: www.jfs.bs.ch/info-traegerschaften.

Gibt es besondere Massnahmen in den Freizeiteinrichtungen, um Neuerkrankungen möglichst zu verhindern?

Das Erziehungsdepartement hat für den Betrieb der Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Jugend- und Freizeitzentren, Jugendtreffpunkte, Robi-Spielplätze, Kindertheater, Sommercasino usw.) ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses ist einsehbar unter: www.jfs.bs.ch//info-traegerschaften.

Damit ein Contact Tracing der Individualsportlerinnen und -sportler möglich ist, wird mit Präsenzlisten die Nachverfolgung enger Kontakte sichergestellt.

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.
  • Falls in speziellen Situationen Desinfektionsmittel notwendig sind, dann nur ohne Händewaschen. 
Wir haben unserer Kita die Elternbeiträge für die Zeit während des Lockdowns im Voraus bezahlt, unser Kind während dieser Zeit aber nicht betreuen lassen. Haben wir Anrecht auf eine Rückerstattung? Ja. Die Verordnung des Bundesrates verpflichtet Kitas, welche Ausfallentschädigungen erhalten, den Eltern bereits bezahlte Beiträge für die in der Zeit vom 17. März 2020 bis zum 17. Juni 2020 nicht in Anspruch genommenen Betreuungsleistungen zurückzuerstatten. Kontaktieren Sie für eine Rückerstattung bereits bezahlter Elternbeiträge Ihre Kita. Sollte die Kita dazu nicht bereit sein, können Sie sich an die Fachstelle Tagesbetreuung wenden unter E-Mail tagesbetreuung@bs.ch.

Bei weiteren Fragen, die im FAQ nicht beantwortet wurden, wenden sich Eltern an das Elternbeitragssekretariat der Fachstelle Tagesbetreuung unter +41 61 267 46 10. Kitas können ihre Fragen per E-Mail an tagesbetreuung@bs.ch richten. Aktuelle Informationen zu den Beratungsangeboten finden Sie unter www.jfs.bs.ch

Findet Sport- und Schwimmunterricht statt?

Primarschule: Ja, Sport- und Schwimmunterricht findet statt, mit so wenig Körperkontakt wie möglich und unter Einhaltung der Hygieneregeln.

Sekundarschule: Ab dem 26. Oktober 2020 wird bis auf Weiteres auf Sportunterricht in der üblichen Form verzichtet. Die Schülerinnen und Schüler werden alternativ beschult.

Müssen Kinder an den Schulen Masken tragen?

Kindergarten und Primarschule: Nein. Ausnahmen aufgrund medizinischer Anweisungen sind möglich.

Sekundarschule: Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule müssen auf dem Schulgelände und im Gebäude eine Maske tragen. Ab Montag, 26. Oktober 2020 müssen sie die Masken auch in den Unterrichtsräumen und den Räumen der Tagesstruktur tragen. Die Schulen stellen Masken zur Verfügung.

Kinder ab 12 Jahren müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske tragen.

Müssen Erwachsene an den Schulen Masken tragen?

Ja, Erwachsene müssen in den Kindergärten, den Primar- und Sekundarschulen eine Maske tragen

Kindergarten und Primarschule: Die Lehr- und Fachpersonen können in den Unterrichtsräumen und in den Räumen der Tagesstrukturen die Maske ablegen.

Sekundarschule: Ab Montag, 26. Oktober müssen die Lehr- und Fachpersonen die Maske auch in den Unterrichtsräumen und in den Räumen der Tagesstruktur tragen.

Können Ausflüge und Klassenlager stattfinden?

Ausflüge mit Schulklassen sind möglich. Auf Ausflüge ins Ausland wird bis auf Weiteres verzichtet.

Lager (Kolonien und Sportlager) werden bis auf Weiteres nicht durchgeführt.

Was bedeutet die Quarantänepflicht für die Schülerinnen und Schüler?

Personen, die in die Schweiz einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus aufgehalten haben, müssen sich nach ihrer Einreise melden (Online-Formular des Kantons Basel-Stadt) und für 10 Tage in Quarantäne begeben. Entscheidend für die Quarantänepflicht ist dabei, ob ein Land, das man in den letzten 14 Tagen bereist hat, am Tag der Einreise in die Schweiz auf der Liste steht.

Es ist möglichst auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten, andernfalls ist es in der Verantwortung der Eltern, rechtzeitig in die Schweiz zurückzukehren, so dass der Schulbesuch nach den Ferien gewährleistet ist. Sofern die Familie erst kurz vor Schulstart in die Schweiz einreist, darf das Kind in der Quarantäne-Zeit den Unterricht nicht besuchen. Die Eltern müssen die Klassenlehrperson informieren, dass das Kind in Quarantäne ist. Eine Beschulung mittels Fernunterricht ist nicht vorgesehen. Absenzen aufgrund einer Quarantäne gelten als entschuldigt.

Die Liste der Staaten mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung wird vom Bundesamt für Gesundheit BAG laufend nachgeführt: Quarantänepflicht für Reisende

Welche Massnahmen werden bei Nichteinhaltung der Quarantänepflicht ergriffen? Lehr- oder Fachpersonen, die Kenntnis haben, dass sich eine Schülerin oder ein Schüler nicht an die Quarantänepflicht hält, sind verpflichtet, das Kind zu isolieren und nach Hause zu schicken bzw. von den Eltern abholen zu lassen.
Wird die Abwesenheit aufgrund einer Quarantäne als entschuldigte Absenz be-handelt? Ja, Absenzen aufgrund einer Quarantäne gelten als entschuldigt.

Können die Sportanlagen genutzt werden?

Ja, die schulinternen Sportanlagen (Turn- und Schwimmhallen) sind geöffnet.

Sind die Tagesstrukturen geöffnet?

Ja, die Tagesstrukturen und die Mittagstische sind offen. Es gelten die üblichen Anmeldebedingungen.

Wie ist der Zutritt zum Schulareal geregelt?

Eltern und andere nicht zur Schule gehörende Personen dürfen sich auf dem Schulareal aufhalten (unter Einhaltung der Schutzmassnahmen). Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre müssen eine Schutzmaske tragen.

Muss mein Kind zur Schule gehen?

 

Ja, seit dem 11. Mai 2020 gilt wieder Präsenzunterricht. Da Kinder gemäss BAG generell nicht zur Risikogruppe bei einer Coronavirus-Infektion gehören, werden grundsätzlich keine Freistellungen vom Präsenzunterricht ausgesprochen, sondern allenfalls besondere Schutzmassnahmen in der Schule festgelegt.

Eltern können sich nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KID wenden (+41 61 267 90 00 oder schularzt@bs.ch). Der KID wird nach Abklärung der medizinischen Situation eine Empfehlung abgeben und mit der Schule eine individuelle Lösung suchen.

Was muss beachtet werden, wenn ein Kind krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Die Covid-19-Krankheitssymptome sind in den «Richtlinien Coronavirus - Schulen und Kitas» (siehe Link unter diesen FAQ) beschrieben. 

Kinder und Jugendliche, die Fieber haben oder sichtlich krank sind, dürfen die Schule, den Kindergarten und die Tagestrukturangebote nicht besuchen. Eine Rückkehr ist erlaubt, wenn das Kind mindestens 24 Stunden fieberfrei (ohne fiebersenkende Medikamente) sowie in gutem Allgemeinzustand ist.

Kindergarten und Primarschule: Kinder mit leichten Krankheitssymptomen wie Schnupfen und/oder Halsweh mit oder ohne leichtem Husten müssen nicht abgeklärt oder getestet werden, wenn sie ansonsten in einem guten Allgemeinzustand sind. Sie dürfen die Schule, den Kindergarten und die Tagesstrukturen besuchen.

Das gilt nicht für Kinder mit Symptomen, bei denen in der Familie oder im selben Haushalt eine jugendliche oder erwachsene Person erkrankt ist. In diesem Fall müssen die Eltern das Kind vorerst zu Hause behalten und zur weiteren Abklärung die Kinderärztin oder den Kinderarzt kontaktieren. (siehe Flussdiagramm KG und PS unter diesen FAQ)

Ab Sekundarschule: Jugendliche mit Symptomen, die auf eine Erkrankung an COVID-19 hinweisen, müssen zu Hause bleiben und sich umgehend testen lassen. (siehe Flussdiagramm Sek unter diesen FAQ)

Welche Abstandsregeln gelten an den Schulen?

Gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten zwischen Schülerinnen und Schülern keine Abstandsregeln. Zwischen Erwachsenen und Schülerinnen und Schülern soll der vom BAG vorgegebene Mindestabstand von 1.5 Metern möglichst eingehalten werden. Unter Erwachsenen muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Was müssen Lehr- und Fachpersonen im Kontakt mit Schülerinnen und Schülern beachten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

Kurze Kontakte mit nur geringem Abstand, beispielsweise beim Vorbeigehen oder bei kurzem Gespräch, stellen kein erhöhtes Risiko dar. Wenn bei einem Gespräch der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen, die Dauer so kurz wie möglich zu halten (nicht länger als 15 Minuten).

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.

Welche weiteren Massnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler?

Die Lehrpersonen und die Mitarbeitenden der Tagesstrukturen werden den Schülerinnen und Schülern die Schutzmassnahmen altersgerecht erklären. Es gelten strengere Hygieneregeln: Das regelmässige Händewaschen bleibt Teil des Schulalltags. Die Klassenzimmer werden regelmässig gelüftet. Die Schulen werden täglich gereinigt, besonders kritische Stellen (z. B. Türklinken und Toiletten) mehrmals täglich.

Können die freiwilligen Angebote der Schulen besucht werden?

Ja, fakultative schulische Angebote (z. B. Freiwahlfächer, Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur) finden statt. An den Sekundarschulen findet bis auf Weiteres kein Schulsport statt.
Können Elternabende und Informationsveranstaltungen stattfinden?

Ja, Veranstaltungen in der Schule sind unter Einhaltung gewisser Vorgaben (wenn Schutzkonzept und Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind) möglich.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Lehr- und Fachpersonen sowie die Schulleitungen und Tagesstrukturleitungen gerne zur Verfügung. Fragen können Sie auch jederzeit an volksschulen@bs.ch und für die Gemeindeschulen von Bettingen und Riehen an leitunggemeindeschulen@riehen.ch richten. Weitere allgemeine Informationen zu den Volks- und Mittelschulen finden Sie unter www.volksschulen.bs.ch und www.mb.bs.ch.

Müssen Kinder in den Tagesstrukturen Masken tragen?

Schülerinnen und Schüler im Kindergarten und in der Primarschule müssen keine Maske tragen.

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen müssen auf dem Schulgelände und im Schulgebäude eine Maske tragen. Ab Montag, 26. Oktober 2020 müssen sie die Maske auch in den Räumen der Tagesstrukturen tragen.

Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren müssen im öffentlichen Verkehr eine Maske tragen. Die Schulen stellen Masken zur Verfügung.

Was bedeutet die Quarantänepflicht für die Schülerinnen und Schüler?

Personen, die in die Schweiz einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus aufgehalten haben, müssen sich nach ihrer Einreise melden (Online-Formular des Kantons Basel-Stadt) und für 10 Tage in Quarantäne begeben. Es ist möglichst auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten, andernfalls ist es in der Verantwortung der Eltern, rechtzeitig in die Schweiz zurückzukehren, so dass der Schulbesuch auf Schuljahresbeginn gewährleistet ist. Sofern die Familie erst kurz vor Schulstart in die Schweiz einreist, darf das Kind in der Quarantäne-Zeit den Unterricht nicht besuchen. Die Eltern müssen die Klassenlehrperson informieren, dass das Kind in Quarantäne ist. Eine Beschulung mittels Fernunterricht ist nicht vorgesehen. Absenzen aufgrund einer Quarantäne gelten als entschuldigt.

 

Die Liste der Staaten mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung wird vom Bundesamt für Gesundheit BAG laufend nachgeführt: Quarantänepflicht für Reisende

Welche Massnahmen werden bei Nichteinhaltung der Quarantänepflicht ergriffen?

Lehrpersonen und Mitarbeitende der Tagesstrukturen, die davon Kenntnis haben, dass sich eine Schülerin oder ein Schüler nicht an die Quarantänepflicht hält, sind verpflichtet, das Kind zu isolieren und nach Hause zu schicken bzw. von den Eltern abholen zu lassen.

Was muss beachtet werden, wenn ein Kind krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Die Covid-19-Krankheitssymptome sind in den «Richtlinien Coronavirus - Schulen und Kitas» (siehe Link unter diesen FAQs) beschrieben. 

Kinder und Jugendliche, die Fieber haben oder sichtlich krank sind, dürfen die Schule, den Kindergarten und die Tagestrukturangebote nicht besuchen. Eine Rückkehr ist erlaubt, wenn das Kind mindestens 24 Stunden fieberfrei (ohne fiebersenkende Medikamente) sowie in gutem Allgemeinzustand ist.

Kindergarten und Primarschule: Kinder mit leichten Krankheitssymptomen wie Schnupfen und/oder Halsweh mit oder ohne leichtem Husten müssen nicht abgeklärt oder getestet werden, wenn sie ansonsten in einem guten Allgemeinzustand sind. Sie dürfen die Schule, den Kindergarten und die Tagesstrukturen besuchen.

Das gilt nicht für Kinder mit Symptomen, bei denen in der Familie oder im selben Haushalt eine jugendliche oder erwachsene Person erkrankt ist. In diesem Fall müssen die Eltern das Kind vorerst zu Hause behalten und zur weiteren Abklärung die Kinderärztin oder den Kinderarzt kontaktieren.

Ab Sekundarschule: Jugendliche mit Symptomen, die auf eine Erkrankung an COVID-19 hinweisen, müssen zu Hause bleiben und sich umgehend testen lassen.

Was geschieht, wenn ein Kind oder eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter während der Betreuung erkrankt?

In diesem Fall muss diese Person sofort eine Hygienemaske anziehen, isoliert werden und so rasch als möglich nachhause gehen. Die Betreuungsperson, die mit der Schülerin bzw. dem Schüler auf die Eltern wartet, trägt ebenfalls eine Schutzmaske und wahrt den Abstand.

Welche Abstandsregeln gelten in den Tagesstrukturen?

Gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten zwischen Schülerinnen und Schülern keine Abstandsregeln. Zwischen Erwachsenen und Schülerinnen und Schülern soll der vom BAG vorgegebene Mindestabstand von 1.5 Metern möglichst eingehalten werden. Unter Erwachsenen muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.
  • Falls in speziellen Situationen Desinfektionsmittel notwendig sind (z. B. bei Eintritt ins Gebäude), dann nur ohne Händewaschen. Das in der Hornschicht eingelagerte Wasser verdünnt das Desinfektionsmittel. Wenn die Hände einer groben Verunreinigung ausgesetzt oder verschmutzt sind (wie z. B. nach der Toilette, nach Naseputzen oder beim Essen zubereiten/ausgeben oder ähnliches), ist immer Händewaschen erforderlich.

Was muss bei Aktivitäten beachtet werden?

Auf Aktivitäten, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitenden zu nahe kommen bzw. zwingend Körperkontakt entsteht (z. B. «Fangis spielen»), wird verzichtet.

Welche Regeln gelten bei einem Aufenthalt ausserhalb des Schul-/Tagesstrukturareals?

Auf die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs wird nach Möglichkeit verzichtet. Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maske tragen.

Weshalb unterscheiden sich die Schutzkonzepte in manchen Punkten?

 

Das Erziehungsdepartement und das Gesundheitsdepartement haben Schutzkonzepte für die verschiedenen Angebote – Kitas, Unterricht, Förderangebote, Tagesstrukturen PS, Tagesstrukturen Sek – erarbeitet. Diese Schutzkonzepte tragen den unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Umständen der Angebote Rechnung und unterscheiden sich entsprechend in einigen Punkten.

Welche Regeln gelten für Spielsachen und Beschäftigungsmaterial?

Spielsachen und Beschäftigungsmaterialien werden auf das Notwendige reduziert und gereinigt.

Warum gibt es bei der Verpflegung so viele Regeln?

Während der Mittagsverpflegung halten sich viele Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichsten Klassen in einem Tagesstrukturangebot auf. Deshalb gelten besondere Hygiene- und Verhaltensregeln.

Welche Regeln gelten für die Verpflegung?

Primarstufe

Bei der Verpflegung gelten erhöhte Schutzmassnahmen wie z. B:

  • keine Selbstbedienung durch die Schülerinnen und Schüler
  • kein Teilen von Lebensmitteln und Geschirr
  • Mitarbeitende bereiten keine Mahlzeiten (z. B. Zvieri) zusammen mit den Schülerinnen und Schülern zu
  • Mitarbeitende essen nicht am gleichen Tisch wie die Schülerinnen und Schüler

Sekundarschule

Die Schulen legen zusammen mit den Verpflegungsanbietern geeignete Massnahmen am Standort fest. Es gelten erhöhte Schutzmassnahmen wie z. B:

  • Vermeidung von Ansammlungen vor dem Verpflegungskiosk oder vor der Mensa
  • keine Selbstbedienung
  • kein Teilen von Lebensmitteln und Geschirr
  • Reduktion der Sitzgelegenheiten

Was müssen Lehr- und Fachpersonen im Kontakt mit Schülerinnen und Schülern beachten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

Kurze Kontakte mit nur geringem Abstand, beispielsweise beim Vorbeigehen oder bei kurzem Gespräch, stellen kein erhöhtes Risiko dar. Wenn bei einem Gespräch der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen, die Dauer so kurz wie möglich zu halten (nicht länger als 15 Minuten).

Können befristet zusätzliche Tagesstruktur-Module gebucht werden oder der Betreuungsumfang befristet reduziert werden?

Nein, für das Schuljahr 2020/21 gelten die üblichen Anmeldebedingungen.

Werden Tagesferien und Ferienbetreuung an Schulen angeboten?

Ja, Tagesferien und Ferienbetreuung an Schulen finden statt. Die Eltern melden im Falle eines Betreuungsbedarfs ihr Kind in einem entsprechenden Angebot an. Weitere Informationen sind auf www.ferienbetreuung.bs.ch erhältlich.

 

Müssen Schülerinnen und Schüler, Lernende, Studierende und Lehrpersonen an den Schulen Masken tragen?

Es gilt eine generelle Maskentragpflicht. Diese betrifft das ganze Schulareal sowie Unterrichts-, Sitzungs- und Arbeitsräume. Die Maskentragepflicht gilt auch in Aufenthaltsräumen, im Lehrpersonenzimmer und im Verpflegungsbereich. Ausnahmen von der Maskentragpflicht sind möglich für dozierende Personen, wenn ein Mindestabstand von 2.5 m zum Publikum gewahrt ist. Und beim Singen und Spielen von Blasinstrumenten, wenn der Abstand von 2.5 m gewahrt ist. Ergänzend zu Masken können Trennwände in der Bildungseinrichtung eingesetzt werden, um einen zusätzlichen Schutz zu bieten.
Findet der Sportunterricht statt?

Der Sportunterricht kann nicht in der üblichen Form durchgeführt werden. Speziell die Situation in den Garderobenbereichen, die intensivierte Atmung bei körperlicher Anstrengung und die Risiken von zu engen Kontakten lassen das nicht zu. Die Schulen stellen Konzepte für den alternativen Unterricht auf.

Können geplante Klassenlager stattfinden?

Bis Ende Schuljahr 2020/2021 wird auf alle Reisen, Lager und Exkursionen (mit Übernachtung) ins Ausland und in der Schweiz verzichtet.

Finden Veranstaltungen der ganzen Schule, kulturelle Veranstaltungen und Informationsveranstaltungen statt?

Veranstaltungen der ganzen Schule, kulturelle Veranstaltungen und Informationsveranstaltungen können mit bis zu 100 Personen stattfinden, wenn das Schutzkonzept dies ermöglicht. Es gilt die Maskentragpflicht. Veranstaltungen mit über 100 Personen bedürfen einer Bewilligung durch die Leitung MB, die nur nach Rücksprache mit den Gesundheitsbehörden erfolgen kann. Veranstaltungen deren Schutzkonzept sich einzig auf die Rückverfolgbarkeit im Falle einer Ansteckung abstützen, sind im Schulbereich nicht vorgesehen.

In welcher Form findet der Unterricht an den nachobligatorischen Schulen im neuen Schuljahr (2020/21) statt?

Nach den Sommerferien 2020 findet an den nachobligatorischen Schulen (Gymnasien, Fachmaturitätsschule, Berufsfachschulen) grundsätzlich Präsenzunterricht im Klassenzimmer unter Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln statt. Der Entscheid, in welcher Form und in welchem Ausmass ergänzend Fernunterricht stattfindet, obliegt den Schulleitungen.

Müssen Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende nach Reisen in Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko bei Schulbeginn zu Hause bleiben? Schülerinnen und Schülern müssen sich nach Reisen in Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko für 10 Tage in Quarantäne begeben. Es ist möglichst auf Reisen in Risikogebiete zu verzichten, andernfalls ist es in der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden, rechtzeitig in die Schweiz zurückzukehren, so dass der Schulbesuch auf Schuljahresbeginn gewährleistet ist und die Quarantäne nicht in die Schulzeit fällt.

Wie ist der Zutritt zum Schulareal geregelt?

Das Schulareal dient während der Unterrichtszeiten primär der schulischen Nutzung. Die Unterrichtsräume und Bewegungsflächen sollen so wenig wie möglich durch schulexterne Nutzungen zusätzlich belastet werden. Schulinterne Sportanlagen (Turn- und Schwimmhallen) und schulexterne Anlagen (Sportanlagen St. Jakob, öffentliche Schwimmbäder etc.) sind geöffnet.

Welche Abstandsregeln gelten an den Schulen?

Zwischen Schülerinnen und Schülern, Lernenden und Studierenden und Lehrpersonen soll der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern möglichst eingehalten werden. Dies gilt für den Unterricht, aber auch für alle interpersonellen Kontakte an der Schule, die länger als 15 Minuten dauern. Pro Person gilt ein Richtmass von 2,25 m2.

Müssen die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden zur Schule gehen?

Grundsätzlich muss der Unterricht besucht werden. Wer nicht sicher ist (z. B. bei eigenen Vorerkrankungen oder Elternteil mit einer Vorerkrankung), wendet sich nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KID (+41 61 267 90 00 oder schularzt@bs.ch). Der KID wird nach Abklärung der medizinischen Situation eine Empfehlung abgeben und mit der Schule eine individuelle Lösung suchen.

Was muss beachtet werden, wenn man krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Alle Personen mit Krankheitssymptomen müssen zuhause bleiben. COVID-19-spezifische Krankheitssymptome sind Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen sowie auch plötzlich auftretender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns. Weitere Informationen finden Sie in den «Richtlinien Coronavirus – Schulen und Kitas BS».

Soll ich die SwissCovid App auf mein Handy laden?

Die Nutzung der SwissCovid App ist vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlen. Auch im Bereich der nachobligatorischen Bildungsinstitutionen ist die Nutzung sinnvoll, da sie ein zusätzliches Instrument ist, um Ansteckungsketten zu unterbrechen. Sie schützt aber nicht vor Ansteckung.

Darf ich in den Pausen das Schulzimmer verlassen?

In den Pausenzeiten soll es möglich sein, sich frei zu bewegen und die Unterrichtsräumlichkeiten oder Schulgebäude zu verlassen. Es gilt die Maskentragpflicht.

Sind die Schulmensen und Verpflegungskioske im Schuljahr 2020/21 wieder geöffnet?

Die Mensen und Verpflegungskioske dürfen wieder öffnen, wenn sie das Gastrokonzept Suisse einhalten und über ein Schutzkonzept verfügen.

Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende dürfen wie üblich Esswaren oder Getränke mitbringen, sollen aber keine Esswaren oder Getränke mit anderen Schülerinnen und Schülern teilen.

Für die Mensen und Verpflegungsmöglichkeiten an den Schulen ist über das Schutzkonzept für den Gastronomiebereich hinaus sicherzustellen, dass es zu keiner zusätzlichen Durchmischung der Gruppen (Klassen, Kurse) mit Kontakten von mehr als 15 Minuten unter Nichteinhaltung der Abstandsregeln und Maskentragpflicht kommt.

Darf an den Schulen musiziert und gesungen werden? Für das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten gilt ein erhöhter Minimalabstand von 2.5 m. Da vermehrt Aerosole ausgestossen werden und somit die Verbreitung von Viren begünstigt werden kann, ist zusätzlich auf eine erhöhte der Durchlüftung der Räume zu achten.

Werden freiwillige schulische Angebote und öffentliche Kurse (Sprachen, Handwerk) an den Schulen durchgeführt?

Fakultative schulische Angebote (z.B. Freiwahlfächer, Chor und Orchester) und die öffentlichen Kurse an den Berufsfachschulen dürfen unter Einhaltung der Schutzmassnahmen stattfinden.

Stehen die Beratungsangebote der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, von Gap – Case Management Berufsbildung und der Lehraufsicht zur Verfügung?

Die Beratungsangebote des Erziehungsdepartements sind offen. Jugendlichen mit ungeeigneten Anschlussmöglichkeiten nach der obligatorischen Schule oder eines Brückenangebotes, nach Abbruch einer Lehre, auf der Suche einer Neuorientierung oder bei unklaren Lehrverhältnissen erhalten gezielte Unterstützungen.

Organisieren Sie sich:

 

Der kantonale Krisenstab weist darauf hin, dass die Nummer 144 nur in medizinischen Notfällen benutzt werden soll. Für Fragen zum Corona-Virus im Kanton Basel-Stadt steht die Nummer 0800 463 666 (Mo–Fr: 07:30 - 17:00 Uhr) zur Verfügung, für allgemeine Fragen zum Virus die Nummer +41 58 463 00 00 (Bundesamt für Gesundheit).

Regeln bei Krankheits- und Erkältungssymptomen

Wann darf das Kind in die Schule, den Kindergarten, die Kita oder in die Spielgruppe?