Schulen und Kitas

Auf dieser Seite erhalten Eltern und Jugendliche Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Schulbetrieb und die Betreuungsangebote.

Häufig gestelle Fragen (FAQ)

  1. Kitas
  2. Schulen
  3. Tagesstrukturen
  4. Nachobligatorische Schulen

Was muss ich tun, wenn ich mit meinem Kind aus einem Gebiet mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreise?

Personen, die in die Schweiz einreisen und sich innerhalb von 14 Tagen vor der Einreise in einem Staat oder Gebiet mit erhöhtem Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus Sars-CoV-2  aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung zu begeben. Sie müssen sich während 10 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufhalten (Quarantäne). Das Kind darf während dieser Zeit die Kita nicht besuchen. Während dieser Zeit muss der ordentliche Elternbeitrag bezahlt werden. Sie müssen die Kita informieren, dass Sie und das Kind in Quarantäne sind und das Kind nicht betreut werden muss.

Die Liste ist im Internet veröffentlicht unter:  https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/empfehlungen/empfehlungen-fuer-reisende.html

Wann öffnen die Kitas wieder?

Zusammen mit der Wiedereröffnung der Schulen am 11. Mai haben auch die Kitas den Betrieb wieder aufgenommen.

Wenn ich mein Kind nach dem 11. Mai 2020 noch nicht in die Kita bringen will oder kann, muss ich dann weiterhin keine Elternbeiträge bezahlen?

Ab dem 8. Juni 2020 müssen die Eltern wieder die ordentlichen Elternbeiträge bezahlen, da die Kinder ab diesem Datum wieder ohne Einschränkungen betreut werden können.

Gibt es besondere Massnahmen in den Kitas, um Neuerkrankungen möglichst zu verhindern?

Das Erziehungsdepartement und das Gesundheitsdepartement haben ein Schutzkonzept für die Kitas erarbeitet. Es bleibt Ziel der Schutzmassnahmen, die Anzahl Neuerkrankungen auf tiefem Niveau zu halten und schwere COVID-19-Erkrankungen zu verhindern.  Das Schutzkonzept ist einsehbar unter:  https://www.jfs.bs.ch//info-traegerschaften.

Nehmen Kitas auch wieder neue Kinder auf?

Kinder können wieder neu aufgenommen werden. Seit dem 6. Juni dürfen auch Eltern – zum Beispiel zur Eingewöhnung ihres Kindes –  die Kita wieder betreten, müssen aber den Mindestabstand und die Hygienemassnahmen einhalten.

Sind die Freizeiteinrichtungen wieder offen?

Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Jugend- und Freizeitzentren, Jugendtreffpunkte, Robi-Spielplätze, Kindertheater usw. sind ab Dienstag, 2. Juni 2020 wieder offen. Das Erziehungsdepartement hat für den Betrieb ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses ist einsehbar unter: https://www.jfs.bs.ch//info-traegerschaften.

Ab Samstag, den 6. Juni 2020, ist es den Individualsportlerinnen und -sportlern wieder erlaubt, auf den Sportanlagen den Trainingsbetrieb aufzunehmen. Damit ein Contact Tracing möglich ist, wird mit Präsenzlisten die Nachverfolgung enger Kontakte sichergestellt.

Am Samstag, 6. Juni 2020, öffnen alle städtischen Gartenbäder

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.
  • Falls in speziellen Situationen Desinfektionsmittel notwendig sind, dann nur ohne Händewaschen. 

Bei weiteren Fragen, die im FAQ nicht beantwortet wurden, wenden sich Eltern an das Elternbeitragssekretariat der Fachstelle Tagesbetreuung unter +41 61 267 46 10. Kitas können ihre Fragen per E-Mail an tagesbetreuung@bs.ch richten. Aktuelle Informationen zu den Beratungsangeboten finden Sie unter www.jfs.bs.ch

Wann öffnen die Schulen wieder?

Die Angebote der Volksschule (Kindergarten, Primarschule, Sekundarschule) nahmen am 11. Mai ihren Betrieb wieder auf, die Angebote der nachobligatorischen Schulzeit (Gymnasien, FMS, Berufsschulen) am 8. Juni.

Werden die Blockzeiten und Stundenpläne angepasst?

Der Unterricht findet in der Regel gemäss den üblichen Unterrichtszeiten und dem regulären Stundenplan statt. Die Schulen können den Unterrichtsbeginn und -schluss sowie die Pausen zeitlich befristet verschieben.

Können die Sportanlagen genutzt werden?

Der Sport- und Schwimmunterricht findet statt, mit so wenig Körperkontakt wie möglich und unter Einhaltung der Hygieneregeln. Die schulinternen Sportanlagen (Turn- und Schwimmhallen) sind geöffnet.

Sind die Tagesstrukturen ebenfalls geöffnet?

Ja, die Tagesstrukturen und die Mittagstische sind offen. Es gelten die üblichen Anmeldebedingungen.

Wie ist der Zutritt zum Schulareal geregelt?

Seit dem 6. Juni dürfen auch Eltern und andere nicht zur Schule gehörende Personen sich wieder auf dem Schulareal aufhalten (unter Einhaltung der Schutzmassnahmen).

Muss mein Kind zur Schule gehen?

 

Grundsätzlich besteht seit dem 11. Mai 2020 wieder Schulpflicht. Eltern, die nicht sicher sind, ob ihr Kind zur Schule gehen soll (z. B. Kind oder Elternteil mit einer Vorerkrankung), wenden sich nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KID (+41 61 267 90 00 oder schularzt@bs.ch). Der KID wird nach Abklärung der medizinischen Situation eine Empfehlung abgeben und mit der Schule eine individuelle Lösung suchen.

Was muss beachtet werden, wenn ein Kind krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen müssen zuhause bleiben. Krankheitssymptome sind z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber oder Fiebergefühl, Muskelschmerzen und/oder plötzlich auftretender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns. Erkrankte Personen sollten sich auf das Vorliegen einer Infektion mit dem neuen Coronavirus testen lassen.

 

Weitere Informationen finden Sie in den «Richtlinien Coronavirus - Schulen und Kitas BS» (siehe Link unter diesen FAQs)

Müssen Kinder und Erwachsene an den Schulen Masken tragen?

Nein. Ausnahmen aufgrund medizinischer Anweisungen sind möglich.

Welche Abstandsregeln gelten an den Schulen?

Gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten zwischen Schülerinnen und Schülern keine Abstandsregeln. Zwischen Erwachsenen und Schülerinnen und Schülern soll der vom BAG vorgegebene Mindestabstand von 1.5 Metern möglichst eingehalten werden. Unter Erwachsenen muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Was müssen Lehr- und Fachpersonen im Kontakt mit Schülerinnen und Schülern beachten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

Kurze Kontakte mit nur geringem Abstand, beispielsweise beim Vorbeigehen oder bei kurzem Gespräch, stellen kein erhöhtes Risiko dar. Wenn bei einem Gespräch der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen, die Dauer so kurz wie möglich zu halten (nicht länger als 15 Minuten).

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.

Welche weiteren Massnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler?

Die Lehrpersonen und die Mitarbeitenden der Tagesstrukturen werden den Schülerinnen und Schülern die Schutzmassnahmen altersgerecht erklären. Es gelten strengere Hygieneregeln: Das regelmässige Händewaschen bleibt Teil des Schulalltags. Die Klassenzimmer werden regelmässig gelüftet. Die Schulen werden täglich gereinigt, besonders kritische Stellen (z. B. Türklinken und Toiletten) mehrmals täglich.

Finden die Förderangebote statt?

Ja, die Förderangebote wie z. B. Logopädie, Psychomotorik oder Pull-Out-Angebote finden statt.

Können geplante Klassenlager stattfinden?

Ja, Ausflüge und auswärtige Veranstaltungen inkl. Übernachtungen mit Schulklassen sind seit dem 6. Juni wieder möglich. Ausflüge ins Ausland sind aufgrund der in anderen Ländern sehr unterschiedlichen Schutzmassnahmen nicht erlaubt.

Können die freiwilligen Angebote der Schulen besucht werden?

Ja, fakultative schulische Angebote (z. B. freiwilliger Schulsport, Freiwahlfächer, Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur, Chor und Orchester) dürfen seit dem 6. Juni wieder stattfinden.

Können Elternabende, Informations- und Abschlussveranstaltungen stattfinden?

Ja, Veranstaltungen in der Schule sind seit dem 22. Juni unter Einhaltung gewisser Vorgaben (wenn Schutzkonzept und Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind) bis 1'000 Personen wieder möglich.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Lehr- und Fachpersonen sowie die Schulleitungen und Tagesstrukturleitungen gerne zur Verfügung. Fragen können Sie auch jederzeit an volksschulen@bs.ch und für die Gemeindeschulen von Bettingen und Riehen an leitunggemeindeschulen@riehen.ch richten. Weitere allgemeine Informationen zu den Volks- und Mittelschulen finden Sie unter www.volksschulen.bs.ch und www.mb.bs.ch.

Was muss beachtet werden, wenn ein Kind krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen müssen zuhause bleiben. Krankheitssymptome sind z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber oder Fiebergefühl, Muskelschmerzen und/oder plötzlich auftretender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns. Erkrankte Personen sollten sich auf das Vorliegen einer Infektion mit dem neuen Coronavirus testen lassen.

Weitere Informationen finden Sie in den «Richtlinien Coronavirus – Schulen und Kitas BS»

Was geschieht, wenn ein Kind oder eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter während der Betreuung erkrankt?

In diesem Fall muss diese Person sofort eine Hygienemaske anziehen, isoliert werden und so rasch als möglich nachhause gehen. Die Betreuungsperson, die mit der Schülerin bzw. dem Schüler auf die Eltern wartet, trägt ebenfalls eine Schutzmaske und wahrt den Abstand.

Welche Abstandsregeln gelten in den Tagesstrukturen?

Gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten zwischen Schülerinnen und Schülern keine Abstandsregeln. Zwischen Erwachsenen und Schülerinnen und Schülern soll der vom BAG vorgegebene Mindestabstand von 1.5 Metern möglichst eingehalten werden. Unter Erwachsenen muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.
  • Falls in speziellen Situationen Desinfektionsmittel notwendig sind (z. B. bei Eintritt ins Gebäude), dann nur ohne Händewaschen. Das in der Hornschicht eingelagerte Wasser verdünnt das Desinfektionsmittel. Wenn die Hände einer groben Verunreinigung ausgesetzt oder verschmutzt sind (wie z. B. nach der Toilette, nach Naseputzen oder beim Essen zubereiten/ausgeben oder ähnliches), ist immer Händewaschen erforderlich.

Was muss bei Aktivitäten beachtet werden?

Auf Aktivitäten, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitenden zu nahe kommen bzw. zwingend Körperkontakt entsteht (z. B. «Fangis spielen»), wird verzichtet.

Welche Regeln gelten bei einem Aufenthalt ausserhalb des Schul-/Tagesstrukturareals?

Bereits seit dem 30. Mai sind Versammlungen mit bis zu 30 Personen im öffentlichen Raum wieder möglich. Daher gelten ausserhalb des Schulareals keine besonderen Regeln. Auf die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs wird nach Möglichkeit verzichtet.

Weshalb unterscheiden sich die Schutzkonzepte in manchen Punkten?

 

Das Erziehungsdepartement und das Gesundheitsdepartement haben Schutzkonzepte für die verschiedenen Angebote – Kitas, Unterricht, Förderangebote, Tagesstrukturen PS, Tagesstrukturen Sek – erarbeitet. Diese Schutzkonzepte tragen den unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Umständen der Angebote Rechnung und unterscheiden sich entsprechend in einigen Punkten.

Welche Regeln gelten für Spielsachen und Beschäftigungsmaterial?

Spielsachen und Beschäftigungsmaterialien werden auf das Notwendige reduziert und gereinigt.

Dürfen Kinder und Mitarbeitende in den Tagesstrukturen Masken tragen?

Das präventive Tragen von Masken wird nicht empfohlen. Es ist jedoch sowohl Erwachsenen wie auch Schülerinnen und Schülern erlaubt, eigene Masken zu tragen.

Warum gibt es bei der Verpflegung so viele Regeln?

Während der Mittagsverpflegung halten sich viele Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichsten Klassen in einem Tagesstrukturangebot auf. Deshalb gelten besondere Hygiene- und Verhaltensregeln.

Welche Regeln gelten für die Verpflegung?

Primarstufe

Bei der Verpflegung gelten erhöhte Schutzmassnahmen wie z. B:

  • keine Selbstbedienung durch die Schülerinnen und Schüler
  • ein Teilen von Lebensmitteln und Geschirr
  • Mitarbeitende bereiten keine Mahlzeiten (z. B. Zvieri) zusammen mit den Schülerinnen und Schülern zu
  • Mitarbeitende essen nicht am gleichen Tisch wie die Schülerinnen und Schüler

Sekundarschule

Die Schulen legen zusammen mit den Verpflegungsanbietern geeignete Massnahmen am Standort fest. Es gelten erhöhte Schutzmassnahmen wie z. B:

  • Vermeidung von Ansammlungen vor dem Verpflegungskiosk oder vor der Mensa
  • keine Selbstbedienung
  • kein Teilen von Lebensmitteln und Geschirr
  • Reduktion der Sitzgelegenheiten

Was müssen Lehr- und Fachpersonen im Kontakt mit Schülerinnen und Schülern beachten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

Kurze Kontakte mit nur geringem Abstand, beispielsweise beim Vorbeigehen oder bei kurzem Gespräch, stellen kein erhöhtes Risiko dar. Wenn bei einem Gespräch der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen, die Dauer so kurz wie möglich zu halten (nicht länger als 15 Minuten).

Können befristet zusätzliche Tagesstruktur-Module gebucht werden oder der Betreuungsumfang befristet reduziert werden?

Nein, für das Schuljahr 2020/21 gelten die üblichen Anmeldebedingungen.

Werden in den Sommerferien Tagesferien und Ferienbetreuung an Schulen angeboten?

Ja, Tagesferien und Ferienbetreuung finden an Schulen in den Sommerferien statt. Die Eltern melden im Falle eines Betreuungsbedarfs ihr Kind in einem entsprechenden Angebot an. Weitere Informationen sind auf www.ferienbetreuung.bs.ch erhältlich.

 

In welcher Form findet der Unterricht an den nachobligatorischen Schulen im neuen Schuljahr (2020/21) statt?

Nach den Sommerferien 2020 findet an den nachobligatorischen Schulen (Gymnasien, Fachmaturitätsschule, Berufsfachschulen) grundsätzlich Präsenzunterricht im Klassenzimmer unter Einhaltung der Hygiene- und Distanzregeln statt. Der Entscheid, in welcher Form und in welchem Ausmass ergänzend Fernunterricht stattfindet, obliegt den Schulleitungen.

Wie ist der Zutritt zum Schulareal geregelt?

Das Schulareal dient während der Unterrichtszeiten primär der schulischen Nutzung. Die Unterrichtsräume und Bewegungsflächen sollen so wenig wie möglich durch schulexterne Nutzungen zusätzlich belastet werden. Schulinterne Sportanlagen (Turn- und Schwimmhallen) und schulexterne Anlagen (Sportanlagen St. Jakob, öffentliche Schwimmbäder etc.) sind geöffnet.

Welche Abstandsregeln gelten an den Schulen?

Zwischen Schülerinnen und Schülern, Lernenden und Studierenden und Lehrpersonen soll der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgegebene Mindestabstand von 1,5 Metern möglichst eingehalten werden. Dies gilt für den Unterricht, aber auch für alle interpersonellen Kontakte an der Schule, die länger als 15 Minuten dauern. Pro Person gilt ein Richtmass von 2,25 m2.

Müssen die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden zur Schule gehen?

Grundsätzlich muss der Unterricht besucht werden. Wer nicht sicher ist (z. B. bei eigenen Vorerkrankungen oder Elternteil mit einer Vorerkrankung), wendet sich nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KID (+41 61 267 90 00 oder schularzt@bs.ch). Der KID wird nach Abklärung der medizinischen Situation eine Empfehlung abgeben und mit der Schule eine individuelle Lösung suchen.

Was muss beachtet werden, wenn man krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Alle Personen mit Krankheitssymptomen müssen zuhause bleiben. COVID-19-spezifische Krankheitssymptome sind Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit mit oder ohne Fieber, Fiebergefühl oder Muskelschmerzen sowie auch plötzlich auftretender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns. Weitere Informationen finden Sie in den «Richtlinien Coronavirus – Schulen und Kitas BS».

Müssen Schülerinnen und Schüler, Lernende, Studierende und Lehrpersonen an den Schulen Masken tragen?

Nein, nach aktuellen Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom 27. Mai 2020 müssen an den Schulen keine Masken getragen werden. Ausnahmen aufgrund medizinischer Anweisungen oder in spezifischen Ausbildungssituationen (z. B. praktische Pflegeausbildung) sind möglich.

Soll ich die SwissCovid App auf mein Handy laden?

Die Nutzung der SwissCovid App ist vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlen. Auch im Bereich der nachobligatorischen Bildungsinstitutionen ist die Nutzung sinnvoll, da sie ein zusätzliches Instrument ist, um Ansteckungsketten zu unterbrechen. Sie schützt aber nicht vor Ansteckung.

Darf ich in den Pausen das Schulzimmer verlassen?

In den Pausenzeiten soll es möglich sein, sich frei zu bewegen und die Unterrichtsräumlichkeiten oder Schulgebäude zu verlassen. Voraussetzung ist dabei, dass Kontakte ohne Einhaltung von Distanz- und Barrieremassnahmen von mehr als 15 Minuten vermieden werden.

Sind die Schulmensen und Verpflegungskioske im Schuljahr 2020/21 wieder geöffnet?

Die Mensen und Verpflegungskioske dürfen wieder öffnen, wenn sie das Gastrokonzept Suisse einhalten und über ein Schutzkonzept verfügen.

Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende dürfen wie üblich Esswaren oder Getränke mitbringen, sollen aber keine Esswaren oder Getränke mit anderen Schülerinnen und Schülern teilen.

Findet der Sportunterricht statt?

Für den Sportunterricht gelten spezifische Schutzkonzepte. Während beim Sport selbst keine Abstandsregeln gelten, ist die Benutzung der Garderoben nur unter Einhaltung der Distanzregeln oder bei Vermeidung von Kontakten, die länger als 15 Minuten andauern, erlaubt.

Können geplante Klassenlager stattfinden?

Reisen, Lager und Exkursionen können stattfinden, wenn sie über ein Schutzkonzept verfügen. Die Planung muss so erfolgen, dass bei Absagen keine Stornierungskosten anfallen oder zumindest allen am Anlass Beteiligten klar ist, dass und welche Stornierungskosten sie gegebenenfalls tragen müssen.

Finden Veranstaltungen der ganzen Schule, kulturelle Veranstaltungen und Informationsveranstaltungen statt?

Veranstaltungen der ganzen Schule, kulturelle Veranstaltungen und Informationsveranstaltungen können stattfinden. Veranstaltungen von bis zu 300 Personen sind möglich, bedürfen aber eines eigenen Schutzkonzepts, das vor allem auch die Rückverfolgbarkeit im Falle einer Ansteckung ermöglicht.

Werden freiwillige schulische Angebote und öffentliche Kurse (Sprachen, Handwerk) an den Schulen durchgeführt?

Fakultative schulische Angebote (z.B. Freiwahlfächer, Chor und Orchester) und die öffentlichen Kurse an den Berufsfachschulen dürfen unter Einhaltung der Schutzmassnahmen stattfinden.

Stehen die Beratungsangebote der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, von Gap – Case Management Berufsbildung und der Lehreaufsicht zur Verfügung?

Die Beratungsangebote des Erziehungsdepartements sind offen. Jugendlichen mit ungeeigneten Anschlussmöglichkeiten nach der obligatorischen Schule oder eines Brückenangebotes, nach Abbruch einer Lehre, auf der Suche einer Neuorientierung oder bei unklaren Lehrverhältnissen erhalten gezielte Unterstützungen.

Organisieren Sie sich:

 

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Der kantonale Krisenstab weist darauf hin, dass die Nummer 144 nur in medizinischen Notfällen benutzt werden soll. Für Fragen zum Corona-Virus im Kanton Basel-Stadt steht die Nummer 0800 463 666 (Mo–Fr: 07:30 - 17:00 Uhr) zur Verfügung, für allgemeine Fragen zum Virus die Nummer +41 58 463 00 00 (Bundesamt für Gesundheit).