Schulen und Kitas

Auf dieser Seite erhalten Eltern und Jugendliche Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Schulbetrieb und die Betreuungsangebote. Der Bundesrat hat am 16. April bekanntgegeben, dass die Volksschulen am 11. Mai und die weiterführenden Schulen am 8. Juni wieder aufgehen sollen.

Häufig gestelle Fragen (FAQ)

  1. Kitas
  2. Schulen
  3. Tagesstrukturen
  4. Nachobligatorische Schulen

Wann öffnen die Kitas wieder?

Zusammen mit der Wiedereröffnung der Schulen am 11. Mai haben auch die Kitas den Betrieb wieder aufgenommen.

Wenn ich mein Kind nach dem 11. Mai 2020 noch nicht in die Kita bringen will oder kann, muss ich dann weiterhin keine Elternbeiträge bezahlen?

Eltern, die weiterhin nicht arbeiten dürfen, die einer Risikogruppe angehören oder ihre Arbeit im Homeoffice erledigen, dürfen ihre Kinder bis auf Weiteres selbst betreuen. In diesem Fall bezahlen Sie keinen Elternbeitrag und der Kanton Basel-Stadt entschädigt die Kitas für den Ausfall der Beiträge.

Ab dem 8. Juni 2020 müssen die Eltern wieder die ordentlichen Elternbeiträge bezahlen, da die Kinder ab diesem Datum wieder ohne Einschränkungen betreut werden können.

Gibt es besondere Massnahmen in den Kitas, um Neuerkrankungen möglichst zu verhindern?

Das Erziehungsdepartement und das Gesundheitsdepartement haben ein Schutzkonzept für die Kitas erarbeitet. Es bleibt Ziel der Schutzmassnahmen, die Anzahl Neuerkrankungen auf tiefem Niveau zu halten und schwere COVID-19-Erkrankungen zu verhindern.  Das Schutzkonzept ist einsehbar unter:  https://www.jfs.bs.ch//info-traegerschaften.

Nehmen Kitas auch wieder neue Kinder auf?

Kinder können wieder neu aufgenommen werden. Ein Elternteil kann zur Begleitung der Eingewöhnung die Betreuungsräume betreten, muss aber den verlangten Abstand zu Betreuungspersonen und fremden Kinder einhalten.

Sind die Freizeiteinrichtungen wieder offen?

Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit (Jugend- und Freizeitzentren, Jugendtreffpunkte, Robi-Spielplätze, Kindertheater usw. sind ab Dienstag, 2. Juni 2020 wieder offen. Das Erziehungsdepartement hat für den Betrieb ein Schutzkonzept erarbeitet. Dieses ist einsehbar unter: https://www.jfs.bs.ch//info-traegerschaften.

Ab Samstag, den 6. Juni 2020, ist es den Individualsportlerinnen und -sportlern wieder erlaubt, auf den Sportanlagen den Trainingsbetrieb aufzunehmen. Damit ein Contact Tracing möglich ist, wird mit Präsenzlisten die Nachverfolgung enger Kontakte sichergestellt.

Am Samstag, 6. Juni 2020, öffnen alle städtischen Gartenbäder

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.
  • Falls in speziellen Situationen Desinfektionsmittel notwendig sind, dann nur ohne Händewaschen. 

Bei weiteren Fragen, die im FAQ nicht beantwortet wurden, wenden sich Eltern an das Elternbeitragssekretariat der Fachstelle Tagesbetreuung unter +41 61 267 46 10. Kitas können ihre Fragen per E-Mail an tagesbetreuung@bs.ch richten. Aktuelle Informationen zu den Beratungsangeboten finden Sie unter www.jfs.bs.ch

Wann öffnen die Schulen wieder?

Die Angebote der Volksschule (Kindergarten, Primarschule, Sekundarschule) nahmen am 11. Mai ihren Betrieb wieder auf. Die Angebote der nachobligatorischen Schulzeit (Gymnasien, FMS, Berufsschulen) öffnen am 8. Juni.

Werden die Blockzeiten und Stundenpläne angepasst?

Der Unterricht findet in der Regel gemäss den üblichen Unterrichtszeiten und dem regulären Stundenplan statt. Die Schulen können den Unterrichtsbeginn und -schluss sowie die Pausen zeitlich befristet verschieben.

Können die Sportanlagen genutzt werden?

Der Sport- und Schwimmunterricht findet statt, mit so wenig Körperkontakt wie möglich und unter Einhaltung der Hygieneregeln. Die schulinternen Sportanlagen (Turn- und Schwimmhallen) sind geöffnet.

Sind die Tagesstrukturen ebenfalls geöffnet?

Ja, die Tagesstrukturen und die Mittagstische sind offen. Eine befristete Erhöhung der Modulbelegung ist möglich, wenn genügend Platz vorhanden ist. Die Eltern müssen die Mehrbetreuung bezahlen. Diese Regelung gilt nicht für Eltern, die in Gesundheitsberufen arbeiten und zwingende Arbeitsverpflichtungen haben. Diese können die Modulbelegung in jedem Fall erhöhen und müssen für die Mehrbetreuung keinen Elternbeitrag bezahlen.

Wie ist der Zutritt zum Schulareal geregelt?

Ab dem 6. Juni dürfen auch Eltern und andere nicht zur Schule gehörende Personen sich wieder auf dem Schulareal aufhalten (unter Einhaltung der Schutzmassnahmen).

Muss mein Kind zur Schule gehen?

 

Grundsätzlich besteht seit dem 11. Mai 2020 wieder Schulpflicht. Eltern, die nicht sicher sind, ob Ihr Kind zur Schule gehen soll (z. B. Kind oder Elternteil mit einer Vorerkrankung), wenden sich nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KID (+41 61 267 90 00 oder schularzt@bs.ch). Der KID wird nach Abklärung der medizinischen Situation eine Empfehlung abgeben und mit der Schule eine individuelle Lösung suchen.

Was muss beachtet werden, wenn ein Kind krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen müssen zuhause bleiben. Krankheitssymptome sind z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber oder Fiebergefühl, Muskelschmerzen und/oder plötzlich auftretender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Weitere Informationen finden Sie in den «Richtlinien Coronavirus - Schulen und Kitas BS» (siehe Link unter diesen FAQs)

Müssen Kinder und Erwachsene an den Schulen Masken tragen?

Nein. Ausnahmen aufgrund medizinischer Anweisungen sind möglich.

Welche Abstandsregeln gelten an den Schulen?

Gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten zwischen Schülerinnen und Schülern keine Abstandsregeln. Zwischen Erwachsenen und Schülerinnen und Schülern soll der vom BAG vorgegebene Mindestabstand von zwei Metern möglichst eingehalten werden. Unter Erwachsenen muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Was müssen Lehr- und Fachpersonen im Kontakt mit Schülerinnen und Schülern beachten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

Kurze Kontakte mit nur geringem Abstand, beispielsweise beim Vorbeigehen oder bei kurzem Gespräch, stellen kein erhöhtes Risiko dar. Wenn bei einem Gespräch der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen, die Dauer so kurz wie möglich zu halten (nicht länger als 15 Minuten).

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.

Welche weiteren Massnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler?

Die Lehrpersonen und die Mitarbeitenden der Tagesstrukturen werden den Schülerinnen und Schülern die Schutzmassnahmen altersgerecht erklären. Es gelten strengere Hygieneregeln: Das regelmässige Händewaschen bleibt Teil des Schulalltags. Die Klassenzimmer werden regelmässig gelüftet. Die Schulen werden täglich gereinigt, besonders kritische Stellen (z. B. Türklinken und Toiletten) mehrmals täglich.

Finden die Förderangebote statt?

Ja, die Förderangebote wie z. B. Logopädie, Psychomotorik oder Pull-Out-Angebote finden statt.

Können geplante Klassenlager stattfinden?

Ja, Ausflüge und auswärtige Veranstaltungen inkl. Übernachtungen mit Schulklassen sind ab dem 6. Juni grundsätzlich wieder möglich. Ausflüge ins Ausland sind aufgrund der in anderen Ländern sehr unterschiedlichen Schutzmassnahmen bis zu den Sommerferien weiterhin nicht erlaubt. Kleinere Ausflüge (z.B. Exkursionen) können ab dem 2. Juni stattfinden.

Können die freiwilligen Angebote der Schulen besucht werden?

Ja, fakultative schulische Angebote (z. B. freiwilliger Schulsport, Freiwahlfächer, Kurse in heimatlicher Sprache und Kultur, Chor und Orchester) dürfen ab dem 6. Juni wieder stattfinden.

Können Elternabende, Informations- und Abschlussveranstaltungen stattfinden?

Ja, Veranstaltungen in der Schule sind ab 6. Juni unter Einhaltung gewisser Vorgaben (wenn Schutzkonzept und Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind) bis 300 Personen wieder möglich.

Für weitere Fragen stehen Ihnen die Lehr- und Fachpersonen sowie die Schulleitungen und Tagesstrukturleitungen gerne zur Verfügung. Fragen können Sie auch jederzeit an volksschulen@bs.ch und für die Gemeindeschulen von Bettingen und Riehen an leitunggemeindeschulen@riehen.ch richten. Weitere allgemeine Informationen zu den Volks- und Mittelschulen finden Sie unter www.volksschulen.bs.ch und www.mb.bs.ch.

Was muss beachtet werden, wenn ein Kind krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Schülerinnen und Schüler mit Krankheitssymptomen müssen zuhause bleiben. Krankheitssymptome sind z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber oder Fiebergefühl, Muskelschmerzen und/oder plötzlich auftretender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns. Weitere Informationen finden Sie in den «Richtlinien Coronavirus – Schulen und Kitas BS» (siehe Link unter diesen FAQs)

Was geschieht, wenn ein Kind oder eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter während der Betreuung erkrankt?

In diesem Fall muss diese Person sofort eine Hygienemaske anziehen, isoliert werden und so rasch als möglich nachhause gehen. Die Betreuungsperson, die mit der Schülerin bzw. dem Schüler auf die Eltern wartet, trägt ebenfalls eine Schutzmaske und wahrt den Abstand.

Welche Abstandsregeln gelten in den Tagesstrukturen?

Gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) gelten zwischen Schülerinnen und Schülern keine Abstandsregeln. Zwischen Erwachsenen und Schülerinnen und Schülern soll der vom BAG vorgegebene Mindestabstand von zwei Metern möglichst eingehalten werden. Unter Erwachsenen muss der Mindestabstand eingehalten werden.

Händewaschen – wie und wann? (Tipps des Gesundheitsdepartements Basel-Stadt)

  • Beim Händewaschen möglichst PH-neutrale Flüssigseife verwenden.
  • Kein heisses Wasser verwenden, das trocknet die Hände zusätzlich aus. Kaltes Wasser ist genauso wirkungsvoll.
  • Sogenannte rückfettende Seifen können das Austrocknen der Hände kaum verhindern, da die zusätzlichen Fette mit dem Waschwasser abgespült werden. Die Hände nach dem Waschen einzucremen, ist wirksamer.
  • Deshalb nach jedem Waschen möglichst Handcremen mit rückfettender Wirkung verwenden (Urea, Glycerin, pflegende Öle usw.)
  • Es genügt, die Hände gründlich waschen. Der Gebrauch von Desinfektionsmittel wird nicht empfohlen.
  • Falls in speziellen Situationen Desinfektionsmittel notwendig sind (z. B. bei Eintritt ins Gebäude), dann nur ohne Händewaschen. Das in der Hornschicht eingelagerte Wasser verdünnt das Desinfektionsmittel. Wenn die Hände einer groben Verunreinigung ausgesetzt oder verschmutzt sind (wie z. B. nach der Toilette, nach Naseputzen oder beim Essen zubereiten/ausgeben oder ähnliches), ist immer Händewaschen erforderlich.

Was muss bei Aktivitäten beachtet werden?

Auf Aktivitäten, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler sowie Mitarbeitenden zu nahe kommen bzw. zwingend Körperkontakt entsteht (z. B. «Fangis spielen»), wird verzichtet.

Welche Regeln gelten bei einem Aufenthalt ausserhalb des Schul-/Tagesstrukturareals?

Bereits ab dem 30. Mai sind Versammlungen mit bis zu 30 Personen im öffentlichen Raum wieder möglich, das heisst, dass ab diesem Zeitpunkt ausserhalb des Schulareals keine besonderen Regeln mehr gelten. Auf die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs wird nach Möglichkeit verzichtet.

Weshalb unterscheiden sich die Schutzkonzepte in manchen Punkten?

 

Das Erziehungsdepartement und das Gesundheitsdepartement haben Schutzkonzepte für die verschiedenen Angebote – Kitas, Unterricht, Förderangebote, Tagesstrukturen PS, Tagesstrukturen Sek – erarbeitet. Diese Schutzkonzepte tragen den unterschiedlichen Rahmenbedingungen und Umständen der Angebote Rechnung und unterscheiden sich entsprechend in einigen Punkten.

Welche Regeln gelten für Spielsachen und Beschäftigungsmaterial?

Spielsachen und Beschäftigungsmaterialien werden auf das Notwendige reduziert und gereinigt.

Dürfen Kinder und Mitarbeitende in den Tagesstrukturen Masken tragen?

Das präventive Tragen von Masken wird nicht empfohlen. Es ist jedoch sowohl Erwachsenen wie auch Schülerinnen und Schülern erlaubt, eigene Masken zu tragen.

Warum gibt es bei der Verpflegung so viele Regeln?

Während der Mittagsverpflegung halten sich viele Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichsten Klassen in einem Tagesstrukturangebot auf. Deshalb gelten besondere Hygiene- und Verhaltensregeln.

Welche Regeln gelten für die Verpflegung?

Primarstufe

Bei der Verpflegung gelten erhöhte Schutzmassnahmen wie z. B:

  • keine Selbstbedienung durch die Schülerinnen und Schüler
  • ein Teilen von Lebensmitteln und Geschirr
  • Mitarbeitende bereiten keine Mahlzeiten (z. B. Zvieri) zusammen mit den Schülerinnen und Schülern zu
  • Mitarbeitende essen nicht am gleichen Tisch wie die Schülerinnen und Schüler

Sekundarschule

Die Schulen legen zusammen mit den Verpflegungsanbietern geeignete Massnahmen am Standort fest. Es gelten erhöhte Schutzmassnahmen wie z. B:

  • Vermeidung von Ansammlungen vor dem Verpflegungskiosk oder vor der Mensa
  • keine Selbstbedienung
  • kein Teilen von Lebensmitteln und Geschirr
  • Reduktion der Sitzgelegenheiten

Welche Regeln gelten fürs Zähneputzen?

Auf das Zähne putzen wird vorerst verzichtet. Eltern können aber Ihrem Kind ein Zahnbürstli in den Schulsack/ins Kindergartentäschli packen. Die Schülerin der Schüler kann dann vor Ort seine Zähne putzen und anschliessend das Zahnbürstli wieder mitnehmen. Die Tagesstrukturangebote achten auf eine gesunde Ernährung (keine Süssigkeiten).

Was müssen Lehr- und Fachpersonen im Kontakt mit Schülerinnen und Schülern beachten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

Kurze Kontakte mit nur geringem Abstand, beispielsweise beim Vorbeigehen oder bei kurzem Gespräch, stellen kein erhöhtes Risiko dar. Wenn bei einem Gespräch der Mindestabstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann, wird empfohlen, die Dauer so kurz wie möglich zu halten (nicht länger als 15 Minuten).

Können befristet zusätzliche Tagesstruktur-Module gebucht werden?

Eine befristete Erhöhung der Modulbelegung ist nur möglich, wenn genügend Platz vorhanden ist. Die Eltern müssen die Mehrbetreuung bezahlen. Diese Regelung gilt nicht für die Eltern, die in Gesundheitsberufen arbeiten und zwingende Arbeitsverpflichtungen haben. Sie können die Modulbelegung in jedem Fall erhöhen und müssen für die Mehrbetreuung keinen Elternbeitrag bezahlen.

Kann der Betreuungsumfang befristet reduziert werden?

Eine befristete Reduktion des Betreuungsumfangs ist auf den 11. Mai 2020 oder 1. Juni 2020 möglich und gilt vorerst bis zu den Schulferien im Sommer. Die Mindestbelegungspflicht wird auf-gehoben. Die Eltern zahlen nur die belegten Module.

Kann die Betreuung befristet gekündigt werden?

Eine befristete Kündigung (z. B. aufgrund von Kurzarbeit, Homeoffice, Kinder in Risikogruppe) ist auf den 11. Mai 2020 oder 1. Juni 2020 möglich. Die Eltern müssen in diesem Fall keinen Elternbeitrag bezahlen. Der Platz ist bis Anfang Schuljahr 2020/21 garantiert.

Wo müssen Anträge auf Kündigung, Erhöhung oder Reduktion der Betreuung eingereicht werden?

Die Formulare für eine Kündigung bzw. befristete Erhöhung oder Reduktion des Tagesstrukturangebots müssen bei der Leitung des Tagesstrukturangebots eingereicht werden.

Kann die Notfallbetreuung weiterhin in Anspruch genommen werden?

Eltern, die in den letzten Wochen eine Notfallbetreuung in Anspruch genommen haben, dürfen die Betreuung weiterhin und ohne Einhaltung der Mindestbelegungspflicht bis zu den Schulferien im Sommer nutzen – vorausgesetzt es hat genügend Platz in den gewünschten Modulen.

Werden in den Sommerferien Tagesferien und Ferienbetreuung an Schulen angeboten?

Ja, wir gehen davon aus, dass Tagesferien und Ferienbetreuung an Schulen in den Sommerferien stattfinden. Die Eltern melden im Falle eines Betreuungsbedarfs ihr Kind in einem entsprechenden Angebot an. Weitere Informationen sind auf www.ferienbetreuung.bs.ch erhältlich.

 

Wann öffnen die nachobligatorischen Schulen wieder?

Die Angebote der nachobligatorischen Schulzeit (Gymnasien, Fachmaturitätsschule, Berufsfachschulen) öffnen frühestens am 8. Juni 2020. Bis dahin findet Fernunterricht (E-Learning) im Rahmen des Stundenplans statt.

Ist Unterricht in Gruppen von bis zu fünf Personen möglich?

Seit dem 11. Mai kann Präsenzunterricht in Gruppen von bis zu fünf Personen stattfinden. Von dieser Möglichkeit soll nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn dies notwendig und pädagogisch sinnvoll ist. Der Entscheid, ob Präsenzunterricht stattfindet, obliegt den Schulleitungen.

Werden die Maturitätsprüfungen, Fachmittelschulabschlussprüfungen und BM-Prüfungen in Basel-Stadt durchgeführt?

Nein, es werden keine Maturitätsprüfungen durchgeführt. Das Maturitätszeugnis (Gymnasium, Fachmaturitätsschule, Berufsmaturität) wird aufgrund der Erfahrungsnoten erstellt. Nur wer aufgrund der Erfahrungsnoten nicht besteht, muss eine Prüfung ablegen bzw. kann das Abschlussjahr repetieren.

Werden die Lehrabschlussprüfungen durchgeführt?

Für die Überprüfung der praktischen Arbeit wird pro berufliche Grundbildung eine schweizweit durchführbare Variante gewählt. Die schulischen Prüfungen in den Berufskenntnissen und der Allgemeinbildung finden nicht statt, hier zählen die Erfahrungsnoten. Nur Repetierenden und Personen, die den Berufsabschluss für Erwachsene erwerben (Art. 32), müssen Prüfungen ablegen.

Finden die Abschlussfeiern im Juni 2020 statt?

Nein, es finden keine grossen gesamtschulische Abschlussfeiern statt. Die Schülerinnen und Schüler, Lernenden und Studierenden erhalten ihr Zeugnis per Post oder klassenweise in kleinem Rahmen gemäss den dann geltenden Regeln bezüglich Versammlungsverbot.

Können die Sportanlagen genutzt werden?

Die schulinternen Sportanlagen (Turn- und Schwimmhallen) sind geöffnet. Schulexterne Anlagen (z. B. öffentliche Schwimmbäder) bleiben vorerst geschlossen und können von den Schulen nicht genutzt werden. Die Nutzung der Sportanlagen ist nur in Ausnahmefällen möglich.

Wie ist der Zutritt zum Schulareal geregelt?

Die Schulareale sind in der Regel geschlossen. Auf dem Schulareal dürfen sich nur Schülerinnen und Schüler, Lernende, Studierende und Mitarbeitende der Schule aufhalten, wenn dies erforderlich ist. Nicht zur Schule gehörende Personen benötigen eine Bewilligung der Schulleitung oder einer Lehr- oder Fachperson der Schule.

Sind die Schulmensen ab dem 8. Juni wieder geöffnet?

Ob die Mensen ab dem 8. Juni ihren Betrieb wieder aufnehmen können, hängt davon ab, welche Regeln dann für den Unterricht an den weiterführenden Schulen gelten.

Schülerinnen und Schüler dürfen wie üblich Esswaren oder Getränke mitbringen, sollen aber keine Esswaren oder Getränke mit anderen Schülerinnen und Schülern teilen.

Muss ich zur Schule gehen nach dem 8. Juni 2020?

Grundsätzlich muss der Unterricht ab dem 8. Juni 2020 besucht werden, sofern die Schulen dann den Präsenzunterricht wieder aufnehmen können. Wer nicht sicher ist (z. B. bei eigenen Vorerkrankungen oder Elternteil mit einer Vorerkrankung), wendet sich nach Rücksprache mit den behandelnden Ärzten an den Kinder- und Jugendgesundheitsdienst KID (+41 61 267 90 00 oder schularzt@bs.ch). Der KID wird nach Abklärung der medizinischen Situation eine Empfehlung abgeben und mit der Schule eine individuelle Lösung suchen.

Was muss beachtet werden, wenn man krank ist oder Krankheitssymptome zeigt?

Alle Personen mit Krankheitssymptomen müssen zuhause bleiben. Krankheitssymptome sind z. B. Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber oder Fiebergefühl, Muskelschmerzen und/oder plötzlich auftretender Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Weitere Informationen finden Sie in den «Richtlinien Coronavirus - Schulen und Kitas BS» (siehe Link unter diesen FAQs).

Müssen Schülerinnen und Schüler, Lernende, Studierende und Lehrpersonen an den Schulen Masken tragen?

Nein, nach aktuellen Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom 29. April 2020 müssen keine Masken getragen werden. Ausnahmen aufgrund medizinischer Anweisungen sind möglich.

Welche Abstandsregeln gelten an den Schulen?

Gemäss den Vorgaben und Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom 29. April 2020 müssen die geltenden Abstandsregeln an den nachobligatorischen Schulen befolgt werden.

Können geplante Klassenlager stattfinden?

Nein, Klassenlager und Veranstaltungen der ganzen Schule (z. B. Sporttage) finden bis zu den Sommerferien nicht statt.

Finden Abschlussveranstaltungen statt?

Auslandreisen und gesamtschulische Veranstaltungen finden nicht statt. Maximal eintägige Veranstaltungen können ausnahmsweise von der Schulleitung bewilligt werden, sofern sie den zu diesem Zeitpunkt geltenden Vorgaben des BAG entsprechen.

Stehen die Beratungsangebote der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung, von Gap – Case Management Berufsbildung und der Lehreaufsicht zur Verfügung?

Die Beratungsangebote des Erziehungsdepartements sind offen. Gezielte Unterstützung erhalten etwa Jugendliche mit ungeeigneten Anschlussmöglichkeiten nach der obligatorischen Schule oder eines Brückenangebotes, nach Abbruch einer Lehre, auf der Suche einer Neuorientierung oder bei unklaren Lehrverhältnissen.

Mögliche Beratungsstellen:
 

 

nach oben

Der kantonale Krisenstab weist darauf hin, dass die Nummer 144 nur in medizinischen Notfällen benutzt werden soll. Für Fragen zum Corona-Virus im Kanton Basel-Stadt steht die Nummer 0800 463 666 (Mo–Fr: 07:30 - 17:00 Uhr) zur Verfügung, für allgemeine Fragen zum Virus die Nummer +41 58 463 00 00 (Bundesamt für Gesundheit).