Schulen

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Coronavirus (COVID-19)

Auf dieser Seite erhalten Eltern und Jugendliche Informationen zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den Schulbetrieb und die Betreuungsangebote. 

Infoline Coronavirus des Bundesamts für Gesundheit

 

Kitas
Bei weiteren Fragen, die im untenstehenden FAQ nicht beantwortet wurden, wenden sich Eltern an das Elternbeitragssekretariat der Fachstelle Tagesbetreuung unter +41 61 267 46 10. Kitas können ihre Fragen per E-Mail an tagesbetreuung@bs.ch richten. Aktuelle Informationen zu den Beratungsangeboten finden Sie unter www.jfs.bs.ch.

Schulen
Bei weiteren Fragen, die im untenstehenden FAQ nicht beantwortet wurden, wenden Sie sich an die Schulleitung der Schule Ihres Kindes. Aktuelle Informationen zu den Beratungsangeboten finden Sie unter www.volksschulen.bs.ch und www.mb.bs.ch.

Medizinische Fragen zum Virus
Der kantonale Krisenstab weist darauf hin, dass die Nummer 144 nur in medizinischen Notfällen benutzt werden soll. Für Fragen zum Corona-Virus im Kanton Basel-Stadt steht die Nummer 0800 463 666 (Mo–Fr: 07:30 - 17:00 Uhr, Sa+So: 10:00–16:00 Uhr) zur Verfügung, für allgemeine Fragen zum Virus die Nummer +41 58 463 00 00 (Bundesamt für Gesundheit).

 

FAQ für Eltern und Jugendliche

Sind alle Schulen und Kitas seit Montag, 16. März, geschlossen?

Grundsätzlich bleiben nach den verschärften Massnahmen des Bundesrats alle Schulen und Kindertagesstätten im Kanton Basel-Stadt bis vorerst zum 19. April geschlossen. Der Kanton Basel-Stadt bietet eine Kinderbetreuung nur für Eltern an, die in Gesundheitsberufen arbeiten oder sonstige zwingende Arbeitsverpflichtungen haben und die Kinderbetreuung nicht anderweitig organisieren können. Diese Ausnahme gilt auch in Notsituationen, in denen nur eine Betreuung durch Grosseltern möglich ist.

Sind nun alle Kitas geschlossen?

Nein. Der Kanton Basel-Stadt sorgt für die notwendigen Betreuungsangebote für Kinder, die nicht privat betreut werden können. Eine Kita schliesst, wenn das Erziehungsdepartement dem zustimmt, weil alle Kinder, die Anspruch auf Betreuung haben, geeignete Betreuungsangebote gefunden haben.

Was mache ich, wenn ich mein Kind nicht selber betreuen kann und niemand einspringen kann?
 

Für Eltern in Gesundheitsberufen oder mit zwingenden Arbeitsverpflichtungen organisiert der Kanton eine Betreuung. Die übrige Bevölkerung muss die Kinderbetreuung selbstständig organisieren. In Notsituationen, wenn die Betreuung nur durch die Grosseltern erfolgen könnte, können ebenfalls die kantonalen Betreuungsangebote in Anspruch genommen werden.

Findet die Betreuung an Schulen auch während der Ferien statt?

Ja, die Betreuung an Schulen läuft auch während der Ferien weiter. Bitte wenden Sie sich direkt an die Schule Ihres Kindes. Ob Sie Anspruch auf dieses Angebot haben, entnehmen Sie der entsprechenden Frage weiter unten.

Wann habe ich Anspruch, die Betreuungsangebote in Kitas und Schulen zu nutzen?

Grundsätzlich müssen Eltern die Betreuung ihrer Kinder durch eine Drittperson (Freunde, Bekannte, Verwandte, Nachbarn, Eltern der «Schul-Gspänli», Babysitter, Studenten usw.) organisieren. Sie dürfen ihr Kind aber in eine Kindertagesstätte oder in die Betreuungsangebote der Schulen bringen, wenn:

  • Sie in einem Gesundheitsberuf arbeiten.
  • Sie sonstige zwingende Arbeitsverpflichtungen haben, sei dies zur Sicherstellung des notwendigen Geschäftsgangs oder zur Sicherstellung spezifischer Aufgaben im Zusammenhang mit der Corona-Krise.
  • Sie trotz intensiver Bemühungen keine Betreuung durch Drittpersonen ermöglichen könnten, bzw. eine Betreuung nur durch eine gefährdete Person (etwa Grosseltern) möglich ist.

Ich arbeite in einem Gesundheitsberuf und bin Grenzgänger/in. Kann ich mein Kind in Basel-Stadt betreuen lassen?

Ja. Sie haben ab sofort die Möglichkeit, Ihr Kind je nach Alter in einer Kita, einem Kindergarten oder einer Primarschule im Kanton Basel-Stadt betreuen zu lassen.
Kita: Melden Sie sich der Vermittlungsstelle: Telefonische Auskünfte Montag bis Freitag 8.30 bis 12.30 Uhr +41 61 267 46 14 oder per Mail an tagesbetreuung@bs.ch.
Kindergarten/Primarschule: Melden Sie sich bei der Volksschulleitung, Sie erreichen sie von Montag bis Freitag von 9 bis 12.30 und 14 bis 16 Uhr unter +41 61 267 54 60.

Ich kann mein Kind nicht in die Kita bringen, da ich kein Notfall bin. Muss ich dennoch weiterhin den Elternbeitrag bezahlen?

Nein. Wenn Sie die Betreuung in der Kita nicht weiterhin in Anspruch nehmen, bezahlen Sie auch keine Elternbeiträge. Bereits bezahlte Beiträge werden gutgeschrieben.

Nur Eltern, die weiterhin eine Betreuung in Anspruch nehmen (Eltern, die in Gesundheitsberufen arbeiten, sonstige zwingende Arbeitsverpflichtungen haben oder bei denen die Betreuung nur durch besonders gefährdete Personen möglich wäre), bezahlen ihre üblichen Elternbeiträge.

Dürfen sich Kinder privat mit ihren Freunden zum Spielen treffen?

Ja. Erlaubt sind Treffen, die in kleineren Gruppen (bis zirka 5 Kinder) stattfinden. Die Empfehlungen des BAG betreffend Hygiene und Social distancing (Abstand halten) sind auch hier soweit als möglich einzuhalten.

Was gilt für Lernende?

Die Berufsfachschulen sind geschlossen, die Lernenden arbeiten im Betrieb. Dort gelten für die Lernenden die Richtlinien des Arbeitgebers.

Kann ich einfach der Arbeit fern bleiben, wenn ich keine Betreuung für mein Kind finde? Falls ja, bekomme weiterhin meinen Lohn? Wie lange? Gibt es eine Entschädigung für Selbständigerwerbende?

Für diese Fragen wenden Sie sich an Ihren Arbeitgeber. Der Kanton befindet sich im ständigen Kontakt mit den Wirtschaftsvertretern und klärt diese Fragen momentan.

Habe ich Recht auf Homeoffice?

Bitte wenden Sie sich mit dieser Frage an Ihren Arbeitgeber. Viele Schweizer Firmen bieten in dieser Krisenzeit die Möglichkeit auf Homeoffice. Ein Anrecht darauf besteht aber nicht.

Habe ich Anspruch auf zusätzliche Ferien, wenn Schulen und Kitas geschlossen bleiben?

Eltern sind verpflichtet, für die Betreuung ihrer Kinder zu sorgen und müssen dafür im Notfall auch berufliche Verpflichtungen zurückstellen. Die Eltern sind verpflichtet, sich um eine Betreuung zu bemühen, um weitere Abwesenheiten bei der Arbeit zu verhindern. Bis diese gefunden ist, hat der Arbeitgeber die Pflicht, während eines beschränkten Zeitraums den Lohn weiter zu entrichten. Für Kantonsangestellte beträgt dieser Zeitraum gegenwärtig sechs Arbeitstage.

Wie lange bleiben die Schulen geschlossen?

Der Bundesrat hat die Massnahmen vorerst einmal bis zum 19. April beschlossen.

Werden die Kinder in dieser Zeit online unterrichtet? Erhalten sie Aufgaben?

Das Erziehungsdepartement hat am 19. März an einer Medienkonferenz informiert, welche Massnahmen ergriffen werden, damit die belastenden Schulschliessungen keine negativen Konsequenzen auf die Schullaufbahn der einzelnen Schülerinnen und Schüler haben. Die dort skizzierten Lösungen sind je nach Alter und Schulstufe unterschiedlich und werden in den kommenden Wochen kontinuierlich verbessert.  

Betreffen die Regelungen auch Einzelunterricht, zum Beispiel in Musik- oder Sprachschulen? Ja.

Was passiert mit Prüfungen, zum Beispiel Abschlussprüfungen?

Prüfungen, für die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Massnahme bereits ein Termin festgelegt worden ist und die zur Erlangung eines Abschluss (z.B. Lehrabschluss oder Matura) zwingend sind, können durchgeführt werden. Dies aber nur dann, wenn geeignete Schutzmassnahmen getroffen werden, um eine Verbreitung des Coronavirus zu verhindern (Hygienemassnahmen und social distancing).

Werden auch alle Freizeiteinrichtungen geschlossen?

Der Entscheid des Bundesrates betrifft auch alle Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Mit staatlichen Beiträgen mitfinanzierten Jugend- und Freizeitzentren, Jugendtreffpunkten, Robi-Spielplätzen, Kindertheatern usw. wird deshalb empfohlen, die Angebote zu reduzieren oder zu schliessen. Weil die Schulen geschlossen sind, besteht sonst die Gefahr, dass die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit übermässig genutzt werden. Das würde den anderen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus‘ entgegenwirken. Alle Sportanlagen der Stadt Basel und das Hallenbad Rialto sind geschlossen.