Unternehmen

Der Bundesrat hat am 25. März 2020 weitere Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Sie betreffen die Stellenmeldepflicht, die Arbeitslosenversicherung, die Kurzarbeitsentschädigung und die berufliche Vorsorge. Die neuen Massnahmen zugunsten der Arbeitnehmenden führen zu geschätzten Mehrkosten für die Arbeitslosenversicherung im Betrag von rund 600 Millionen Franken pro Monat.

Medienmitteilung des Bundesrates vom 25.03.2020

Der Bundesrat hat am Freitag, 20. März das Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus beschlossen.

Medienmitteilung des Bundesrats vom 20.03.2020

Medienmitteilung des Regierungsrates Basel-Stadt vom 11. März 2020

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Selbständig Erwerbende

  • Haben Sie eine AG oder GmbH – dann beantragen Sie Kurzarbeit
  • Haben Sie eine Einzelfirma – dann erhalten Sie weitere Informationen über www.ak-bs.ch
  • Prüfen Sie, welche Unterstützungsprogramme des Kantons, des Bundes und der Banken für Sie in Frage kommen? Oder ist Ihre Frage nicht beantwortet, dann wenden Sie sich an business@bs.ch.

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Kurzarbeitsentschädigung

Die Auswirkungen des Coronavirus auf die baselstädtischen Unternehmen sind bereits jetzt spürbar. In diesem Zusammenhang weisen wir auf die Arbeitslosenversicherung des Amts für Wirtschaft und Arbeit hin, die für vorübergehende Arbeitsausfälle die Kurzarbeitsentschädigung anbietet. Damit werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Unternehmung für die Ausfallstunden bis maximal achtzig Prozent ihres Lohnes entschädigt.

Hinweis

Aufgrund der aktuellen Lage ist eine ausserordentlich Zahl an Gesuchen um Kurzarbeitsentschädigung eingegangen. Wir behandeln diese mit grossem Einsatz und tun alles Mögliche, so dass Sie rasch den entsprechenden Vorentscheid erhalten. Dennoch kann es im Moment zu gewissen Verzögerungen bei der Gesuchsbearbeitung kommen. Sie können uns helfen, indem Sie Nachfragen reduzieren, so dass wir uns auf die Arbeit an den Gesuchen konzentrieren können. Die Auszahlung der Gelder erfolgt rückwirkend auf den Zeitpunkt, an dem die Kurzarbeit effektiv eingetreten ist. Gemeinsam arbeiten wir daran, diese besondere Zeit bestmöglich zu überbrücken.

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Lehrverhältnisse

Ausbildungsbetriebe, die wegen des Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten geraten und deren Lehrverhältnisse bedroht sind, können befristet Unterstützung beantragen.

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Bürgschaften

Soforthilfe des Bundes mittels verbürgten COVID-19-Überbrückungskrediten

Damit betroffene Unternehmen (Einzelunternehmen, Personengesellschaften, juristische Personen) Überbrückungskredite von den Banken erhalten, hat der Bundesrat ein Garantieprogramm im Umfang von 20 Mia. Franken lanciert. Dieses Programm baut auf den bestehenden Strukturen der Bürgschaftsorganisationen auf. Betroffene Unternehmen können rasch und unkompliziert Kreditbeträge bis zu 10% des Umsatzes oder maximal 20 Mio. Franken erhalten. Dabei werden  Beträge bis zu 0,5 Millionen Franken von den Banken sofort ausbezahlt und vom Bund zu 100% garantiert. Darüber hinaus gehende Beträge werden vom Bund zu 85% garantiert und setzen eine kurze Bankprüfung voraus.

So funktioniert es:

COVID19 Kredit (10% Jahresumsatz, bis max. CHF 500'000)

COVID19 Kredit Plus (10% Jahresumsatz, ab CHF 500’000 bis 20 Mio.)

Überbrückungskredite mit staatlicher Bürgschaft (Kanton Basel-Stadt)

Baselstädtische Unternehmen, die wegen des Coronavirus in einen existenzgefährdenden Liquiditätsengpass geraten sind, können Überbrückungskredite mit kantonaler Bürgschaft beantragen. Der Regierungsrat hat per 25. März 2020 eine Verordnung in Kraft gesetzt, die das sofortige Handeln ermöglicht. Die Unternehmen sind gebeten, sich an ihre Hausbank zu wenden. Bei der Basler Kantonalbank sind bereits seit dem 25. März 2020 Anträge möglich. Der Kanton informiert laufend, sobald sich weitere Banken anschliessen. Die Massnahme zur Gewährung von Überbrückungskrediten ermöglicht Bürgschaften bis zu einer Gesamtsumme von 50 Millionen Franken. Anträge können im Zeitraum vom 25. März 2020 bis 31. Juli 2020 eingereicht werden.

Verhältnis der Programme des Kantons und des Bundes

Die beiden Programme verfolgen dasselbe Ziel und ergänzen sich. Bitte konsultieren Sie ihre Hausbank, welches Angebot in Ihrer spezifischen Situation besser geeignet ist.

Für Fragen zum Vorgehen: business@bs.ch

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Steuern

Ab sofort können Firmen, wenn sie wegen des Coronavirus existenzielle Liquiditätsprobleme haben und deshalb ihre Steuerrechnungen nicht fristgerecht bezahlen können, sich mit der Steuerverwaltung in Verbindung setzen. Kontaktstelle ist der Zahlungsverkehr der Steuerverwaltung.

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IWB

Ab sofort können Firmen, wenn sie wegen des Coronavirus existenzielle Liquiditätsprobleme haben und deshalb ihre offenen IWB-Rechnungen (Energie, Wasser) nicht fristgerecht bezahlen können, sich mit ihrem Kundenberater bzw. dem IWB Forderungsmanagement in Verbindung setzen.

Weitere Links zum Thema "IWB"

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Grenzgänger / Grenzgängerinnen

Informationen zur aktuellen Situation am Oberrhein/ Nordwestschweiz erhalten sie unter: INFOBEST PALMRAIN - FAQ (siehe folgender Link)

Weitere Links zum Thema "Grenzgänger / Grenzgängerinnen"