Massnahmen

Wichtiger denn je: Anstieg der Infektionszahlen stoppen. Mit folgenden Massnahmen: 1. Abstand halten, 2. Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist, 3. Gründlich Hände waschen, 4. Bei Symptomen sofort testen lassen und zuhause bleiben, 5. Zur Rückverfolgung immer vollständige Kontaktdaten angeben, 6. Um Infektionsketten zu stoppen; SwissCovid App downloaden und aktivieren, 7. Bei positivem Test: Isolation. Bei Kontakt mit positiv getesteter Person: Quarantäne, 8. Hände schütteln vermeiden, 9. In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen, 10. Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.

 

 

  1. Schweizweit gültige Massnahmen
  2. Zusätzliche Massnahmen im Kanton Basel-Stadt

Der Bundesrat hat im Oktober 2020 sowie im Februar 2021 mehrere, schweizweit gültige Massnahmen gegen das Coronavirus ergriffen. Der Kanton Basel-Stadt hat darüber hinaus zusätzliche Massnahmen angeordnet, die weiter gehen als diejenigen des Bundesrates (vgl. dazu die Tabbox anbei). 

An seiner Sitzung vom 26. Mai 2021 hat der Bundesrat einen weiteren Öffnungsschritt beschlossen.

Ab Montag, 31. Mai 2021 gilt:

Maskenpflicht

  • Im öffentlichen Verkehr
  • Auf Perrons oder in Bahnhöfen, Flughäfen oder anderen Zugangsorten des öffentlichen Verkehrs
  • In allen öffentlich zugänglichen Bereichen von Betrieben und Einrichtungen, die noch geöffnet sein dürfen, muss jede Person eine Gesichtsmaske tragen. Dies betrifft sowohl die Innen- als auch die Aussenbereiche.
  • In belebten Fussgängerbereichen und überall dort, wo der erforderliche Abstand im öffentlichen Raum nicht eingehalten werden kann
  • Am Arbeitsplatz sobald zwei Personen bei der Arbeit im gleichen Raum sind 
  • In Schulen ab der Sekundarstufe II

Wer ist ausgenommen?

Kinder unter 12 Jahren und Personen, die etwa aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können, sind von der Maskentragpflicht ausgenommen.

Wozu dient die Maske?

Veranstaltungen (neu)

Veranstaltungen mit Publikum sind mit Einschränkungen möglich. Die maximale Anzahl Besucherinnen und Besucher ist beschränkt

  • auf 300 Personen draussen (z.B. Fussballspiele oder Open-Air-Konzerte)
  • auf 100 Personen drinnen (z.B. Kinos, Theater oder Konzerte)

Zusätzlich gilt eine Beschränkung auf maximal die Hälfte der Kapazität des Veranstaltungsorts. Die Sitzplätze müssen nicht mehr fest zugeordnet werden, Maske und Abstand genügen. Zwischen den Besucherinnen und Besuchern muss jeweils ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder ein Sitz freigelassen werden. An Publikumsveranstaltungen ist Essen und Trinken auf den Sitzplätzen erlaubt, wenn die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erhoben werden.

Veranstaltungen ohne Publikum, wie Vereinsanlässe und Führungen, sollen innen und aussen mit maximal 50 Personen erlaubt sein. Dies gilt auch für private Anlässe wie Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern, die nicht in den eigenen privaten Räumlichkeiten stattfinden. 

  • Von den Einschränkungen ausgenommen sind:
    • Beerdigungen im Familien- und engen Freundeskreis
    • Versammlungen der Legislativen auf eidgenössischer, kantonaler und kommunaler Ebene (keine Beschränkungen der Personenzahl)
  • Für Menschenansammlungen im öffentlichen Raum gelten keine Einschränkungen mehr.
  • Weitere Informationen unter Veranstaltungen und Dienstleistungen
     

Grossveranstaltungen mit über 1'000 Personen (neu)

Der Öffnungsplan sieht weiterhin drei Schritte vor.

1. Schritt: Pilotveranstaltungen ab dem 1. Juni 2021

Ab dem 1. Juni sind Pilotveranstaltungen möglich. Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen beträgt 600 Personen. An Pilotveranstaltungen im Freien können bis 1000 Personen teilnehmen. Pro Kanton können fünf Pilotveranstaltungen durchgeführt werden. Bei Veranstaltungen im Freien wird die Maskenpflicht am Sitzplatz aufgehoben.

2. Schritt: Grossveranstaltungen ab dem 1. Juli 2021

Ab dem 1. Juli sind Grossveranstaltungen wieder möglich. Die maximale Anzahl Personen bei Veranstaltungen in Innenräumen beträgt 3'000 Personen. Draussen dagegen können Grossveranstaltungen mit Sitzpflicht und zwei Drittel der Kapazität  mit maximal 5000 Personen stattfinden. Für Veranstaltungen im Freien mit Stehplätzen, etwa für Openairs, sind maximal 3000 Personen zugelassen, bei halber Kapazität und mit Maske.

Der Einlass an Grossveranstaltungen ist auf vollständig geimpfte, von Covid-19 genesene oder ein negatives Testresultat vorweisende Personen beschränkt. Dabei soll, sobald verfügbar, das Covid-Zertifikat zur Anwendung kommen.

3. Schritt: Grossveranstaltungen ab dem 20. August 2021 mit 10'000 Personen

Ab dem 20. August können Grossveranstaltungen mit maximal 10'000 Personen stattfinden. In Innenräumen gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Bei Veranstaltungen im Freien mit Sitzpflicht soll zudem auf eine Zuschauerbegrenzung verzichtet werden. Der dritte Schritt ist eng mit dem Eintritt in die Stabilisierungsphase verknüpft, wenn alle impfwilligen Personen geimpft sind.

Private Veranstaltungen (neu)

  • Treffen im Familien- und Freundeskreis in Innenräumen sind mit maximal 30 Personen erlaubt. Kinder werden mitgezählt. 
  • Im Freien sind Treffen im Familien- und Freundeskreis mit maximal 50 Personen erlaubt. Die Pflicht zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzepts gilt nicht.

Sportliche- und kulturelle Aktivitäten (neu)

  • Neu dürfen im Amateurbereich maximal 50 statt 15 Personen gemeinsam Sport treiben. Publikum ist zugelassen. Dabei gelten die Regeln für Publikumsanlässe. Wettkämpfe von Mannschaftssportarten sind nur draussen erlaubt. Kontaktsport wie Paartanz oder Schwingen ist in Innenräumen ohne Maske nur in beständigen Gruppen von vier Personen erlaubt. Die Flächenvorgabe für ruhige Sportarten in Innenräumen (z.B. Yoga) wird von 15 auf 10 Quadratmeter pro Person angepasst. 
  • Thermalbäder und Wellnesseinrichtungen dürfen wieder öffnen. Es gelten einheitlich 15 Quadratmeter pro Person, die Aktivitäten dürfen ohne Maske, müssen aber mit Abstand ausgeübt werden. Dieselben Regeln gelten für Hallenbäder.
  • In Innenräumen muss grundsätzlich sowohl die Maske getragen als auch der Abstand eingehalten werden. Es sind jedoch Ausnahmeregelungen vorgesehen für Aktivitäten, bei welchen keine Maske getragen werden kann, etwa beim Ausdauertraining in Fitnesszentren oder beim Singen im Chor. In diesen Ausnahmefällen gelten strengere Abstandsvorgaben.
  • Sportarten mit Körperkontakt sind in Innenräumen weiterhin nicht erlaubt, im Aussenbereich weiterhin nur, wenn eine Maske getragen wird.
  • Sportliche und kulturelle Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen bis 20. Jahre (2001) sind uneingeschränkt erlaubt. 
  • Kinder- und Jugendchören ist das Singen gestattet.
  • Ausserdem sind Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit wie Jugendtreffs wieder zugänglich.

Laienkultur (neu)

  • Analog zu den Regeln im Sport wird in der Kultur die maximale Gruppengrösse ebenfalls auf 50 Personen erhöht. Aufführungen von Laienkulturschaffenden sind wieder möglich. Dabei gelten die Regeln für Publikumsanlässe. Die Flächenvorgabe für Blasmusiken wird von 25 auf 10 Quadratmeter pro Person angepasst. Im Freien sind Chorkonzerte wieder zugelassen, im Amateur- und Profibereich.

Restaurationsbetriebe (neu)

  • Ab Montag, 31. Mai können die Restaurants auch die Tische im Innern wieder besetzen. Es gilt: Abstand oder Abschrankung, maximal vier Personen pro Tisch, Erhebung der Kontaktdaten aller Gäste und Sitzpflicht.
  • Auf der Terrasse sind neu Sechsertische möglich. Die Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr wird aufgehoben. Am Tisch muss keine Maske getragen werden, wer sich im Restaurant bewegt – drinnen und draussen – muss hingegen eine Maske tragen. Für das Personal gilt eine Maskenpflicht.
  • Weitere Informationen unter Veranstaltungen und Dienstleistungen

Einkaufsläden und Märkte 

Alle Läden können wieder öffnen, die Anzahl der Kundinnen und Kunden wird allerdings beschränkt. 

Öffnungszeiten von öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betrieben 

  • Öffentlich zugängliche Freizeit- und Unterhaltungsbetriebe sollen analog zu Läden und Museen ihre Innenbereiche wieder öffnen können. Damit sind auch Zoos und botanische Gärten wieder vollständig zugänglich. In Innenräumen muss immer eine Maske getragen und der erforderliche Abstand eingehalten werden.

Schulen (neu)

Präsenzunterricht ist auch ausserhalb der obligatorischen Schule und der Sekundarstufe II eingeschränkt wieder möglich. An Hochschulen wird die Beschränkung auf maximal 50 Personen für Präsenzveranstaltungen aufgehoben. Voraussetzung ist ein Testkonzept und eine Genehmigung des Kantons. Es gelten keine Kapazitätsbeschränkungen mehr. Die Masken- und Abstandspflicht gilt weiterhin.

Home-Office-Pflicht (neu)

Die Homeoffice-Pflicht wird für jene Betriebe, die einmal pro Woche testen, in eine Homeoffice-Empfehlung umgewandelt. Seit dem 18. Januar 2021 gilt für Arbeitgeber die Verpflichtung, überall dort Homeoffice anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Tätigkeit möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Die Regelung zum Schutz besonders gefährdeter Personen am Arbeitsplatz wird verlängert.

Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten, da die Anordnung nur vorübergehend ist.

Wo Home-Office nicht oder nur zum Teil möglich ist, werden weitere Massnahmen am Arbeitsplatz erlassen: Zum Schutz von Arbeitnehmenden gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als nur eine Person in einem Raum aufhält. Ein grosser Abstand zwischen Arbeitsplätzen im gleichen Raum genügt nicht mehr.

Zudem wird die Dispensation von der Maskentragpflicht auf Wunsch der Gesundheitsdirektorenkonferenz und nach Erfahrungen im Vollzug präzisiert: Für den Nachweis medizinischer Gründe ist ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten erforderlich; ein Attest darf nur dann ausgestellt werden, wenn dies für die betreffende Person angezeigt ist.

 

Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie

Medienmitteilung des Bundesrates vom 26.5.2021

Medienmitteilung des Bundesrates vom 14.4.2021

Medienmitteilung des Bundesrates vom 19.3.2021

Medienmitteilung des Bundesrates vom 24.2.2021

Medienmitteilung des Bundesrates vom 13.1.2021

Medienmitteilung des Bundesrates vom 11.12.2020

Medienmitteilung des Bundesrates vom 28.10.2020

Medienmitteilung des Bundesrates vom 18.10.2020

Merklblatt für Arbeitgeber Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz vom SECO 06.11.2020

Zusätzlich gelten im Kanton Basel-Stadt folgende Massnahmen:

Änderungen gelten ab Montag, 1. März 2021 (gemäss Verordnung über zusätzliche Massnahmen des Kantons Basel-Stadt zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 19.1.2021, siehe Verordnung und Medienmitteilung vom 24.02.2021  und Medienmitteilung vom 14.4.2021)

 

Maskenpflicht

  • Auf Arealen und Innenräumen aller staatlichen und privaten Schulen (einschliesslich der Tagesstrukturen), Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen
  • Diese Maskentragpflicht gilt auch für die ausserschulische Nutzung von Schulräumlichkeiten, beispielsweise durch Sport- oder Musikvereine und Fasnachtscliquen, soweit sich dies mit den jeweiligen Aktivitäten vereinbaren lässt
  • Ab der 5 Primarstufe, in den Sekundarschulen, den Gymnasien, der FMS sowie den Berufsfachschulen gilt die Maskentragpflicht auch für den Unterricht
  • Ausnahmen gelten für Kindergärten und Tagesstrukturen, Personen, die z.B. aus medizinischen Gründen keine Gesichtsmaske tragen können oder wenn eine Lehrperson einen Abstand von 1,5 Metern einhält
  • Weitere Informationen zu Schulen und Kitas
  • Wozu dient die Maske?

Veranstaltungen 

Hot-Spots (Bsp. Steinenvorstadt)

Um ein unkontrolliertes Ansteigen der lokalen Infektionszahlen an stadtbekannten Hot-Spots zu vermeiden, hat der Regierungsrat Basel-Stadt deshalb einen neuen Paragraphen in der kantonalen Covid-19-Verordnung verabschiedet. Gemäss dem neuen § 3d (Zusätzliche Massnahmen) kann der Kantonsarzt besondere Schutzmassnahmen in Hot-Spots verfügen, insbesondere eine örtlich begrenzte generelle Maskentragpflicht und ein örtlich begrenztes Konsumationsverbot auf der Allmend. Diese besonderen Schutzmassnahmen sind in der Steinenvorstadt vorgesehen. Hier darf auf der Allmend ausserhalb der gekennzeichneten Bar- und Restaurantbereiche nichts konsumiert werden. Die Behörden danken den Restaurationsbetrieben und den Gästen, dass sie die Schutzkonzepte, Vorgaben der Sitzpflicht und weitere Vorgaben einhalten.

Diese Regelung ist vorerst bis zum 31. Mai 2021 befristet.

Allgemeine Hygiene- und Verhaltensregeln

  • 1,5 Meter Abstand halten
    Eine Ansteckung mit dem Coronavirus kann durch engen und längeren Kontakt zu einer infizierten Person erfolgen. Eine wichtige Massnahme zum Schutz vor dem Coronavirus ist deshalb das Abstandhalten. Mit dem nötigen Abstand (1,5 Meter) kann man sich und andere vor einer Ansteckung schützen. Dies gilt zum Beispiel beim Anstehen an der Kasse und in der Kantine oder an Sitzungen. Im öffentlichen Verkehr kann der Abstand gewahrt werden, indem die Pendlerzeiten morgens und abends umgangen werden.
  • Maske tragen, wenn Abstandhalten nicht möglich ist
  • Gründlich Hände waschen
  • Händeschütteln vermeiden
  • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen
  • Allgemeine Empfehlungen (siehe unten)
  • BAG: So schützen wir uns

Quarantänepflicht

Allgemeine Empfehlungen

  • Vermeiden von engen Kontakten mit Personen, speziell solchen mit akuten Atemwegsinfektionen, 1.5 Meter Mindestabstand zum Gesprächspartner, kein Händeschütteln, keine Begrüssungsküsse.
  • So banal es klingt: Die Hände mehrmals täglich gründlich mit Wasser und Seife oder einem Händedesinfektionsmittel reinigen, ist eines der wirksamsten Mittel gegen die Übertragung von Viren.
  • Fassen Sie sich möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht.
  • In ein Papiertaschentuch husten oder niesen. Wenn keines mit dabei ist, in die Armbeuge niesen oder husten (nicht in die Hände).
  • Bei Symptomen (siehe Testen): zu Hause bleiben! Nicht mehr in die Öffentlichkeit gehen! Wenden Sie sich telefonisch an eine Ärztin/einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung und fragen Sie, ob Sie sich testen lassen sollen. Lesen Sie die Anweisungen zur "Selbst-Isolation" und halten Sie sich konsequent daran.
  • Auf die Benützung des öffentlichen Verkehrs sollte möglichst verzichtet werden, insbesondere wenn Sie zu den gefährdeten Personen gehören.
  • Tragen Sie Maske, wenn Abstandhalten nicht möglich ist.
  • Vermeiden Sie Ansammlungen von Menschen.
  • Hüten Sie nicht mehr als fünf Kinder in einer Gruppe.
  • Erledigen Sie Ihre Einkäufe ausserhalb der Haupteinkaufszeiten oder lassen Sie sich die Einkäufe liefern.
  • Meiden Sie geschäftliche und private Treffen, die nicht zwingend notwendig sind.
  • Reduzieren Sie Besuche von Familie, Freunden und Bekannten in Institutionen wie Alters- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Achten Sie bei Besuchen besonders strikt auf die Hygiene- und Verhaltensregeln.

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